Wenn ich auf meine Ausbildungszeit zurückblicke, dann war sie vor allem eines: lehrreich. Im Betrieb habe ich nicht nur gelernt, wie man mit Gefahrgut sicher umgeht oder warum Ladungssicherung kein Nebenthema, sondern essenziell ist – ich habe verstanden, wie viel Verantwortung in meinem Beruf steckt. Denn hinter dem Bild vom „Staplerfahrer“ verbirgt sich weit mehr als nur das Bedienen eines Staplers.
Auch die schulische Ausbildung hat mir viele Aha-Momente beschert. Es war spannend zu entdecken, wie komplex und vielseitig dieser Beruf wirklich ist. Die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung war intensiv, aber effektiv: Alte Prüfungen, engagierte Lehrkräfte und erfahrene Kolleginnen und Kollegen haben mir geholfen, mich sicher zu fühlen. Trotzdem war ich vor der Prüfung ziemlich angespannt – aber sobald es losging, war ich voll fokussiert. Und das Gefühl danach? Stolz, Erleichterung und ein riesiger Stein, der mir vom Herzen fiel.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Organisation und Durchführung rund um den Staplerschein – ein echtes Highlight meiner Ausbildung. Und natürlich der Moment, als ich die Abschlussprüfung bestanden habe. Ohne meine Familie und meinen Ausbilder hätte ich das nicht geschafft – sie waren meine stärkste Stütze.
Was kommt jetzt? Erstmal möchte ich 1–2 Jahre Berufserfahrung sammeln. Danach kann ich mir gut vorstellen, mich weiterzubilden – vielleicht zum Meister oder sogar ein Studium. Wohin der Weg genau führt, wird sich zeigen. Aber eines ist sicher: Ich will mich weiterentwickeln.
Mein Tipp an alle, die gerade in der Ausbildung stecken: Glaubt an euch selbst. Es wird nicht immer leicht, aber zieht es durch. Es lohnt sich.