Mein erstes Ausbildungsjahr

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Ich erinnere mich noch, wie unsicher ich war als ich in der ersten Woche ins Büro kam.  Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich die ersten Tage damit beschäftigt war, nur meinen Arbeitsplatz und die Technik einzurichten. Danach ging es richtig los. Von Anfang an wurde ich in allen Aufgaben mitgenommen. So musste ich bereits in der ersten Woche schon mit dem Innendienst telefonieren oder das Telefon annehmen. Am Anfang lief es oft darauf hinaus, dass ich die Kunden nur weiterstellte, aber mit der Zeit konnte ich einfache Fragen schnell allein beantworten. Aber man merkt relativ schnell nach den ersten Wochen, dass man mehr weiß als die Kunden, die anrufen. In meinem Agenturbüro wurde mir eine fester Aufgabenteil zugewiesen, den ich Stück für Stück immer mehr übernommen habe. Sehr schnell habe ich mich in dem Team eingefunden, sodass ich mich wirklich wohlfühle.

Ebenso wurde ich früh zu Kundenterminen mitgenommen. So hatte ich einen guten Ausgleich zum Bürotisch und den Außenterminen. Sobald ich mich in einem Themenbereich gut auskannte, durfte ich diese in dem Gespräch dem Kunden erklären. Auf diese Weise konnte ich immer mehr lernen, mich auf den Kunden einzustellen und wie ich ihm am besten etwas erkläre. Durch das regelmäßige Mitgehen konnte ich mir bei den Kollegen viele Dinge abschauen und mitnehmen. So kam es dann, dass ich in der zweiten Hälfte des ersten Jahres meinen eigenen ersten Kundentermin wahrnehmen durfte.

In der Schule konnte man superschnell Anschluss finden und es haben sich gute Freundschaften entwickelt. Auch die Seminare, die ich von meiner Gesellschaft aus besuchen durfte, waren jedes Mal eine tolle Erfahrung. Man lernt neuen Leute kennen und macht was Nettes abends zusammen. Wenn man sich dann beim nächsten Event wieder trifft, ist es umso schöner, da man langsam merkt, dass man auch im „großem Team“ ankommt und man die Leute nach und nach kennt. Man ist recht schnell nicht mehr der Neue, sondern hier hat man direkt dazugehört.

Besonders spannend war, dass die Gothaer zusammen mit der Barmenia fusionierte. Diese Fusion fand direkt am Anfang der Ausbildung statt. Somit durfte ich erleben, wie eine sich zwei große Gesellschaften zusammentun und was für ein Aufwand es sein kann, so etwas zu organisieren. Es gab sogar eine Onlineevent, der den offiziellen Startschuss der beiden Gesellschaft formte. Besonders schwierig ist es, sich bei der Begrüßung umzugewöhnen. Fast überall hängt noch das alte Logo, Vieles kommt erst nach und nach. Aber am Telefon auf einmal den neunen Namen zusagen, hört sich sehr komisch an. Obwohl ich noch nicht so lange dabei war, merke ich, wie schnell man sich an einen Namen gewöhnen kann und wie komisch es sich anfühlt ihn dann abzulegen.

Jedenfalls bin ich sehr gut in meiner Ausbildung angekommen und freue mich schon auf das nächste Jahr und darauf, dass ich mehr Verantwortung sowie Kundengespräche übernehmen darf. Zwischenzeitlich habe ich mich dazu entschieden, meine Ausbildung auf 2 ½ Jahre zu verkürzen. Somit ist meine GAP 1 bereits im September. Hier hat mich die Gothaer von Anfang an unterstützt und meine Ausbildungsleiterin stand mir bei jeder Frage zur Seite, um mich bestmögliches vorzubereiten. Jetzt muss ich selbst lernen und bin gespannt, wie die Prüfung verlaufen wird. Doch jetzt freue ich mich erstmal  auf den Sommer und meinen Urlaub :)