Ausbildung im Ausland –
Erasmus +

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Ins Ausland gehen – das geht nur im Studium?! Das stimmt so nicht! Auch einen Teil deiner Ausbildung kannst du im Ausland verbringen. Das ist im Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Wie genau das geht, woran du denken musst und wo du Hilfe bei der Finanzierung bekommst, erfährst du hier:

  • Wie lange kann ich ins Ausland gehen?

    Maximal ein Viertel deiner Ausbildungszeit darfst du laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) im Ausland verbringen. In der Regel dauern die Aufenthalte drei bis vier Wochen. Wenn dein Auslandsaufenthalt die Dauer von vier Wochen überschreitet, muss dein Ausbilder in Abstimmung mit der IHK einen Lehrplan erstellen.

  • In welche Länder kann ich gehen?

    Grundsätzlich sind Auslandsaufenthalte in jedem Land der Welt möglich. Aufenthalte innerhalb der EU sind allerdings einfacher zu organisieren.

  • Welche Möglichkeiten habe ich?

    Du kannst sowohl ein Auslandspraktikum als auch einen Sprachkurs oder einen Weiterbildungskurs im Ausland absolvieren. Deine Tätigkeit im Ausland sollte allerdings im Zusammenhang mit deinem Ausbildungsberuf stehen.

  • Wie finanziere ich meinen Aufenthalt?

    Ein Auslandsaufenthalt kostet natürlich Geld. Aber es gibt eine Vielzahl an Förderprogrammen, die die Kosten teilweise oder sogar komplett tragen. Für Aufenthalte im europäischen Ausland steht dir beispielsweise das Erasmus+ Stipendium zur Verfügung. Zudem erhältst du weiterhin deine Ausbildungsvergütung.

  • Wer erhält ein Erasmus+ Stipendium?

    Zielgruppe des Erasmus+ Stipendiums der beruflichen Bildung sind sowohl Auszubildende mit einem Ausbildungsvertrag als auch junge Fachkräfte bis zu 12 Monate nach Abschluss der Ausbildung. Die Höhe des Stipendiums richtet sich nach Dauer und Zielland des Auslandsaufenthaltes.

  • Was muss ich mit wem regeln?

    Dein Ausbildungsbetrieb muss deinem Vorhaben natürlich zustimmen. Der Auslandsaufenthalt muss vertraglich durch eine Zusatzvereinbarung zwischen dir und deinem Betrieb festgehalten werden. Für die Zeit im Ausland musst du dir keinen Urlaub nehmen – der Auslandsaufenthalt ist Teil deiner Ausbildung. Die Berufsschule muss dich vom Unterricht freistellen und du bist verpflichtet, den versäumten Unterrichtsstoff eigenständig nachzuholen. Und weiterhin ist dein Berichtsheft zu führen.

  • Was sollte ich mitbringen?

    Du solltest ein hohes Maß an Offenheit und Anpassungsfähigkeit mitbringen und bereit sein, dich auf ein neues Umfeld und eine fremde Kultur einzulassen.

Auslandsprogramme für Auszubildende

Manche IHKs organisieren Auslandsaufenthalte für Auszubildende. Eine Übersicht der Programme findet ihr hier.

London Calling

Programm für kaufmännische Azubis: Englischkenntnisse verbessern geht natürlich am allerbesten in England, in der Stadt an der Themse. Und nach bestandenem Kurs gibt’s noch ein Zertifikat Kauffrau/-mann International (AHK) obendrauf.

Weitere Infos zum Programm der IHK Koblenz

Weitere Infos zum Programm der IHK Trier

Work Experience Dublin

Sprachkurs verknüpft mit Auslandspraktikum und das alles auf der Grünen Inseln – was will man mehr?

Weitere Infos zum Programm der IHK Koblenz

Weitere Infos zum Programm der IHK Trier

Work & Learn Malta

Englisch lernen in Malta?! Ja, genau! Englisch ist neben Maltesisch offizielle Amtssprache auf Malta. Und in vier Wochen Aufenthalt inklusive Auslandspraktikum gibt es viele Möglichkeiten, die Englischkenntnisse zu verbessern.

Weitere Infos zum Programm der IHK Koblenz

Weitere Infos zum Programm der IHK Trier

Link-Tipps

Du willst Infos aus erster Hand? Diese Azubis waren im Ausland und berichten von ihren Erfahrungen!