Mit der richtigen Vorbereitung steht und fällt der Erfolg deines Gespräches. Je mehr du über das Unternehmen und über den Ausbildungsberuf weißt, umso besser. Es werden aber auch einige persönliche Dinge gefragt, die du dir im Vorfeld überlegen kannst.

  • In dem Bewerbungsgespräch möchte sich das Unternehmen ein Bild von dir machen: von deiner Persönlichkeit, deinem Verhalten, deinen Vorstellungen zur gewünschten Ausbildung und dem Betrieb sowie deinen Interessen und Neigungen.

    Ebenso können Leistungswille, Flexibilität, Motivation und der Wunsch nach eigenverantwortlichem Handeln ganz oben auf der Liste des Gesprächsführers stehen. Es werden dir vermutlich viele Fragen zu Person, Schule, Interessen und Hobbys, aber auch zur Allgemeinbildung und deinen Einstellungen zum gewünschten Beruf gestellt werden. Auf all das kannst du dich im Vorfeld sehr gut vorbereiten.

    Was weiß du schon über den Betrieb?

    Welche Produkte stellt er her, welche Dienstleistungen werden erbracht? Wer leitet das Unternehmen? Wie viele Mitarbeiter sind dort beschäftigt? Mach dich schlau über den Betrieb, z.B. im Internet. Denn es kommt gar nicht gut an, wenn dein Gesprächspartner merkt, dass du keine Ahnung hast, wo du dich gerade vorstellst.

    Was weißt du über den Ausbildungsberuf?

    Natürlich solltest du dir auch Gedanken zu deiner Berufswahl machen. Es geht nicht darum, bereits einige berufliche Qualifikationen vorzuweisen. Vielmehr solltest Du wissen, was Inhalte der Ausbildung und des Berufsbildes sind und schlüssig begründen können, warum du dich besonders für den Ausbildungsplatz eignest. Denn schließlich bewirbst du dich ja für deinen „Wunsch“beruf.

    Warum hast du dich in diesem Unternehmen beworben?

    Mach dir noch einmal bewusst, was die Gründe für deine Bewerbung waren: Hast du viel Positives über das Unternehmen gehört? Beeindruckt dich die Größe und Internationalität oder eher der der familiäre Umgang in einem kleinen Betrieb? Welche Erwartungen hast du an das Unternehmen und an die Ausbildung?

    Welche Stärken und Schwächen hast du?

    Fragen zu Stärken bzw. Schwächen kommen sicher. Was machst du richtig gut und gerne? Welche Tätigkeiten haben dich besonders stolz gemacht? Wofür bist du schon einmal gelobt worden? Aber bitte bedenke: Persönliche Kompetenzen wie Pünktlichkeit sind keine Stärken.

    Naja, und Schwächen hat ja wohl jeder. Denke daran, nicht die Schuld für eigene Unzulänglichkeiten auf andere zu schieben, zum Beispiel den Mathelehrer für eine schlechte Note verantwortlich zu machen. Du solltest niemals mehr Schwächen als Stärken aufzählen. Und zeige, dass du dich auch mit deinen Schwächen auseinandersetzen kannst und bereit bist, daran zu arbeiten.

    Welche Fragen hast du an das Unternehmen?

    Im Gespräch bekommst du Gelegenheit, Fragen zu stellen. Auch hierauf solltest du dich vorbereiten und einige Fragen notieren. Dies können Fragen zum Unternehmen, zur Ausbildung, aber auch zu bspw. Weiterbildungsmöglichkeiten sein. Unklug wäre aber, Fragen zu stellen, die im Gespräch bereits beantwortet wurden oder solche zu Urlaubszeiten oder Zusatzleistungen. Es wirkt sehr gut, wenn du dir während des Gespräches Notizen machst.

    Eine inhaltliche Vorbereitung des Bewerbungsgespräches ist genauso wichtig wie das richtige Auftreten. Hierzu wollen wir dir morgen ein paar Tipps geben.