Hat dein Traumjob eine Zukunft?

Perspektiven hängen von Branche und Wirtschaftslage ab

Wenn du nach einem Ausbildungsberuf suchst, der dir auch auf lange Sicht gute Chancen bietet, solltest du sowohl die Ausbildungsbetriebe selbst als auch die die Wirtschaftslage in deiner Heimat unter die Lupe nehmen. Was ist gefragt, was boomt?

  • Auf dem Weg zum richtigen Beruf für dich darfst du den Blick in die – auch weiter entfernte – Zukunft nicht vergessen. Schließlich ist es wichtig, dass dein Beruf dir auch in einigen Jahren noch Spaß macht. Außerdem möchtest du gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt haben.

    Wie aber findest du das heraus? Das ist in der Tat knifflig, denn die Wirtschaftslage ändert sich ja immer wieder. Schau dir zunächst einmal deine Heimatregion an (falls du dort wohnen bleiben möchtest): Welche Branchen sind hier stark, welche Firmen gut vertreten? Während an der Mosel zum Beispiel der Tourismus viel Wirtschaftskraft hat, ist es im Raum Ludwigshafen unter anderem die Chemie-Industrie. Außerdem kannst du ganz allgemein schauen, welche Wirtschaftssparten wachsen und welche mit Problemen zu kämpfen haben. Darüber berichten zum Beispiel die Medien und die IHKs in ihren Konjunkturberichten.

    Dann ist es wichtig, die Unternehmen, die deinen gewünschten Beruf ausbilden, unter die Lupe zu nehmen. Investieren sie in ihren Betrieb und in ihre Mitarbeiter, expandieren sie, oder laufen die Geschäfte gerade nicht so gut? Erkundige dich zudem unbedingt nach den Chancen, nach der Abschlussprüfung übernommen zu werden und dich weiterzubilden.

    Allrounder oder Spezialist?

    Je breiter angelegt deine Ausbildung ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du später auch in einem anderen Betrieb arbeiten kannst. Andererseits sind auf vielen Feldern gerade Spezialisten gefragt. Welche Qualifikationen die Unternehmen am meisten nachfragen, siehst du schon an den Stellenanzeigen: Je mehr Azubis in einem Beruf gesucht werden, desto höher ist wahrscheinlich auch in Zukunft der Bedarf an diesen Fachleuten. 

    Die Wirtschaft braucht Macher!

    Grundsätzlich sind die Aussichten in den gewerblich-technischen Berufen sehr gut, dazu zählen zum Beispiel der Werkzeug- und der Zerspanungsmechaniker oder der Maschinen- und Anlagenführer. Der Grund: Viele dieser Jobs sind nur wenig bekannt, und junge Menschen haben oft falsche Vorstellungen von ihnen – deshalb entscheiden sie sich für andere. Auch in der Hotel- und Gaststättenbranche eröffnen sich dir tolle Chancen. Und bedenke: Nicht nur in Jobs, in denen Mitarbeiter feine Anzüge tragen, kannst du gut verdienen – vor allem, wenn du dich danach noch fortbildest.