Machst du in einem Unternehmen ein Praktikum, willst du dort natürlich einen guten Eindruck hinterlassen. Wir erklären dir, was es dabei zu beachten gilt.

  • „Hallo, Chef!“ Wenn du deinen Vorgesetzten an deinem ersten Praktikumstag so begrüßt, wird er wahrscheinlich die Stirn runzeln. Denn geduzt wird er nur ganz selten – und immer erst dann, wenn er es dir angeboten hat. Das gilt auch für die anderen Kollegen: Erstmal musst du sie siezen.

    Das ist aber nur eine von vielen Dingen, die du in deinem Praktikum beachten solltest. Schließlich willst du, dass der Betrieb einen guten Eindruck von dir hat – und das nicht nur für den Fall, dass du dort deine Ausbildung machen willst, sondern auch, weil sich alles andere schnell herumsprechen und sicher auch auf dein Praktikumszeugnis auswirken würde.

    Zeige dich von deiner besten Seite

    Stell dich am besten am Anfang allen Mitarbeitern, die in deinem Umfeld arbeiten, persönlich vor und reiche Ihnen die Hand. Sei besser erst einmal etwas zurückhaltend und nicht vorlaut. Halte dich an die Arbeitszeiten und die Gepflogenheiten im Betrieb. Auch deine Kleidung solltest du der Branche entsprechend wählen – schau einfach, was die anderen tragen. Dein Handy lässt du besser ausgeschaltet in der Tasche.

    Komm aber gerne mit den anderen ins Gespräch, frage nach Aufgaben für dich und bringe auch eigene Ideen ein; das zeugt von deinem Interesse! Höre immer gut zu und erledige die Aufgaben, die man dir zuteilt, so schnell und gewissenhaft wie möglich.

    Im Prinzip sind die wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg deines Praktikums die nötige Neugier, Lust auf Neues und Eigeninitiative. Die Devise heißt: Fragen kostet nichts! Und mach dir keine zu großen Gedanken, mal in ein Fettnäpfchen zu treten, das passiert jedem einmal. Hauptsache, du bist allen gegenüber freundlich, ehrlich und motiviert.

    Bitte am Ende des Praktikums um ein ehrliches Feedback und um ein Zeugnis, das auch deine Tätigkeiten dort zusammenfasst.