Leider liegen auch Praktikumsplätze nicht auf der Straße. Du wirst dich selbst auf die „Pirsch“ begeben und bei Unternehmen anfragen müssen, ob du dort ein Praktikum machen kannst. Das erfordert natürlich schon eine ganze Menge Mut – aber nur zu, Eigeninitiative zahlt sich immer aus und Übung macht den Meister!

  • Hast du dich für ein Berufsfeld entschieden, das du näher kennenlernen möchtest, recherchiere, welche Unternehmen es in deiner Umgebung gibt, die darin ausbilden. Dabei helfen dir das Internet, die Agentur für Arbeit, die IHK-Lehrstellenbörse und Freunde, Bekannte und Familie gerne weiter. Sie können dir vielleicht auch schon sagen, ob der Betrieb grundsätzlich Praktikanten aufnimmt und ob er einen guten Ruf als Arbeitgeber hat.

    Bewerbung ist gutes Training

    Dann greife gut vorbereitet zum Telefonhörer und frage direkt im Unternehmen nach. Vielleicht verbindet dich der Empfang gleich mit der Personalabteilung, dann kannst du schon abklären, ob es im jeweiligen Zeitraum noch freie Plätze gibt und ob eine schriftliche Bewerbung nötig ist oder du einmal dort vorbeischauen sollst, um dich kurz vorzustellen.

    Das Telefonat solltest du aber unbedingt gut vorbereiten! Schreibe dir auf, wie du ins Gespräch einsteigen willst und was deine Fragen sind, dann vergisst du auch nichts. Sei immer freundlich, höre gut zu und mache dir Notizen, dann kann nicht viel schiefgehen.

    Musst du dich schriftlich bewerben, ist das zwar erst einmal viel Arbeit für dich. Aber denke daran, es ist schon ein gutes Training für später, denn die Anforderungen sind ähnlich: ein professionelles Foto von dir, ein Anschreiben, ein Lebenslauf, Schulzeugnisse und vielleicht weitere Nachweise von deinen Qualifikationen (Sprachen, Computer…) - ordentlich gesammelt in deiner Mappe. Auf jeden Fall musst du klarmachen, warum du gerade in diesem Unternehmen ein Praktikum machen willst. Mach dich also vorher immer über den Betrieb schlau! Viel Glück!