Was ein duales Studium ist, welche Voraussetzungen du mitbringen solltest und was dabei die Vorteile für dich sind, weißt du schon. Mal angenommen, du bist restlos begeistert und willst direkt starten. Vorher willst du bestimmt noch wissen, wie das mit dem ständigen Wechsel zwischen Hochschule und Betrieb nun tatsächlich abläuft!

  • Der Ablauf des dualen Studiums ist natürlich abhängig von dem Modell, das du wählst und vom einzelnen Studiengang. Darüber kannst du dich z.B. bei deiner Hochschule informieren. Trotzdem hier einmal zwei Beispiele, wie es aussehen könnte, damit du dir eine Vorstellung machen kannst.

    Ausbildungsintegriert  (Studium plus Ausbildung)

    Wenn du z.B. an der Hochschule Koblenz ein duales Studium Maschinenbau / Industriemechaniker absolvierst, sieht das so aus:

    Im ersten Jahr absolvierst du fast ganz normal die Ausbildung. Du bist also nur im Betrieb und in der Berufsschule und hast am Ende des ersten Jahres schon den ersten Teil der Abschlussprüfung hinter dir. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr kommt dann die Hochschule dazu. Im vierten Jahr schließt du die Berufsausbildung komplett ab und musst dich dann 'nur' noch mit Betrieb und Hochschule beschäftigen. Nach fast fünf Jahren hast du dann auch den Bachelor-Abschluss in der Tasche.

    Bei manchen Kombinationen kann es auch vorkommen, dass du gar nicht in die Berufsschule gehst, sondern nur zwischen Betrieb und Hochschule wechselst. Die Ausbildungsprüfung legst du trotzdem ab.

    Praxisintegriert (Studium mit Praxisphasen)

    Bei den praxisintegrierten Modellen entfällt die Berufsschule ganz, da du keine Ausbildungsprüfung ablegen musst. Stattdessen wechseln sich lediglich Phasen im Betrieb und in der Hochschule ab. In der Regel verbringst du die Semesterzeit (zwischen September und März) in der Hochschule. Die Praxisphasen sind dann in den Semesterferien dazwischen dran.