Durchstarter per Express

Hallöchen zusammen, ich bin die Sema, 19 Jahre alt, wohne in Wörrstadt und habe zum diesjährigen Ausbildungsbeginn, am 01. August, eine duale Berufsausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung bei GO! Express & Logistics Mainz GmbH begonnen. Von mir erfahrt ihr in Zukunft, was mich bei meiner Ausbildung so bewegt.

  • Die allgemeine Hochschulreife habe ich im Juni 2018 am Wirtschaftsgymnasium der Gustav-Stresemann-Schule in Mainz erreicht. Nach meiner Zeit auf der Realschule wusste ich noch nicht, was ich einmal werden möchte. Daher entschied ich mich zunächst einmal für das Abitur. Meine Leistungskurse waren BWL, VWL und Mathe. BWL wurde mit der Zeit eines meiner Lieblingsfächer, somit wusste ich, dass ich eine Kaufmännische Ausbildung machen möchte. 

    Und so stieß ich 2016 zum ersten Mal auf das Unternehmen. Dies geschah an einem Berufsinformationstag, welcher jährlich an meiner ehemaligen Schule stattfand. Wir sollten uns über verschiedene Unternehmen und Berufe informieren, da fiel mir GO! gleich ins Auge, mit ihrem roten Logo und den freundlich zulächelnden Mitarbeitern. 

    So lies ich mich beraten und informieren, nahm mir informative Prospekte mit, et voila! Ich bewarb mich 2017 bei meiner heutigen Ausbildungsleiterin Daniele Huber und stehe heute hier als Auszubildende :-)

    Die Möglichkeit als „Azubi Bloggerin“ wollte ich um jeden Preis nutzen, da es mir als perfekte Chance schien, mich bei GO! Mainz weiter zu entwickeln und als erste Azubi-Bloggerin hier etwas neues zu bewegen.

    Der Expressversand von Waren und Dokumenten, national und international, Kuriertransporte regional, national und international, diverse Zusatz- und Sonderleistungen inkl. Gefahrguttransporte gehören zu den Hauptaufgaben der GO! Express Mainz. Das hieß für mich, dass ich hier vom Export angefangen bis hin zur Buchhaltung, Vertrieb, Import ect. alle Abteilungen durchlaufen werde. Und ja das bedeutet auch, dass man in manchen Abteilungen in Schichten arbeiten muss. 

    Der Sendungsausgang (Export) war die erste Abteilung, welche ich durchlaufe. Vor dieser Abteilung hatte ich schon während dem Vorstellungsgespräch meine Ängste, da es halt keine typische Mädchenarbeit ist, die man sich vorstellt. 

    Meine Arbeitszeiten waren von 12.30 - 21.00 Uhr (da konnte ich erstmal schön ausschlafen ;). 

    Die Haupttätigkeit, die man hier ausübt, ist Sendungen, welche bei den Kunden abgeholt werden, im Wareneingang mit einem Scanner zu erfassen. Am Abend werden die Linienfahrzeuge zum HUB (Zentraler Umschlagsplatz) beladen. Die Mitarbeiter im Export teilen sich die verschiedenen Aufgaben auf z.B. ausgehende Sendungen abscannen, somit tat man nicht jeden Tag dasselbe und es wurde nicht monoton.

    Nachts fahren die Linienfahrer ins HUB. Dort werden alle Sendungen der GO! Stationen auf Fahrzeuge verteilt, sodass jeder Empfänger seine Sendung am nächsten Tag zwischen 10.00 Uhr (Wirtschaftsraum) bzw. bis12.00 Uhr (Umland) zugestellt bekommt.

    Im Export hat man viel Kontakt mit den Kurieren. Während diese die Ware aus- bzw. einladen, geht man die Liste der Sendungen durch, identifiziert diese und verbucht den Warenein- bzw. ausgang. 

    Viele fragen sich dann: „Musst du da nicht viel schleppen? “ Klar hilft man den Kurieren mal beim Ausladen damit es schneller geht, und auch bei der Weiterverarbeitung auf dem Band kommt man in Kontakt mit den Sendungen, jedoch hilft man sich gegenseitig, wenn es mal zu schwer werden sollte.