René

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft im 2. Ausbildungsjahr

René stellt sich vor

René kannte das Berufsbild "Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft" gar nicht. Dann sah er eine Werbeanzeige des USB Bochum und so kam er zu seiner Ausbildung. Hier stellt er sich vor!

  • Was hat dich zu deiner Ausbildung bewegt?
    Nach der Schule erging es mir wie vielen anderen Leuten in meinem Alter. Was machst du jetzt? Studierst du? Machst du eine Ausbildung oder ein soziales Jahr? Ich wollte so schnell es geht auf eigenen Beinen stehen und entschied mich, mir eine Ausbildungsstelle mit Zukunft zu sichern. Als der USB daraufhin mit ihren Werbungen für Ausbildungsberufe in ihrem Betrieb warb, stieß ich auf den Ausbildungsberuf "Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft".

    Wie groß ist dein Ausbildungsbetrieb?
    Mein Ausbildungsbetrieb ist sehr groß. Er besteht aus bis zu fast 800 Mitarbeitern. Das muss er auch, da er für die Entsorgung des Abfalles der Bürger Bochums verantwortlich ist. Dank dieser Größe bietet er nicht nur meinen Ausbildungsberuf an, sondern auch viele andere, wie zum Beispiel den Bürokaufmann/frau und den Fachlageristen.

    Welchen Schulabschluss hast du? Welcher Abschluss war mindestens erforderlich?
    Für meinen Beruf benötigt man einen vernünftigen Hauptschulabschluss. Ich selber habe im Jahr 2016 mit 21 Jahren mein Abitur gemacht. Auch wenn sich viele Freunde fragten, warum ich einen Beruf auswählte für den ich trotz meines Abiturs nur einen Hauptschulabschluss benötigte, habe ich dennoch eine super Entscheidung getroffen. Man sollte die Ausbildung definitiv anhand des nötigen Abschlusses nicht unterschätzen.

    Was machst du im Moment in deinem Ausbildungsbetrieb?
    Ich mache eine Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Dabei sind meine Aufgaben die Kunden bei ihrer Entsorgung an der Deponie zu beraten, sowie Gefahrenstoffe richtig zu erkennen und sie fachgerecht in ihrer jeweiligen Kategorie einzuordnen und einzulagern. Ebenso spielt auch die Fahrzeugkenntnis eine Rolle, da auch die Fahrzeugabnahme von Radladern und Baggern vor dem in Betrieb nehmen durchzuführen ist. Auch gesetzliche Regelungen sind notwendig, die man wie die Fahrzeugkenntnisse in der Ausbildung erlernt.

    Was gefällt dir an der Ausbildung besonders gut?
    Besonders gut gefällt mir die Vielseitigkeit der Ausbildung. Als angehende Fachkraft ist man viel während der Ausbildung unterwegs. Zum Beispiel belegt man einen 6-wöchigen Kurs in der Metallverarbeitung, als Vorbereitung für die Zwischenprüfung und man besucht außerbetriebliche Firmen, wie die Müllverbrennungsanlage (MVA) in Wuppertal oder die Kläranlage in Bochum des Ruhrverbandes. Ebenso habe ich auch ein riesen Glück mit meiner Firma gehabt, da der Umgang mit und unter den Mitarbeitern trotz der Größe immer noch sehr familiär bleibt.