René

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft im 3. Ausbildungsjahr

Die Ziellinie ist in Sicht

Die erste Abschlussprüfung naht - René steckt in intensiven Vorbereitungen und lässt dich teilhaben!

  • Mittlerweile habe ich nur noch 3 Monate bis zu meiner ersten Abschlussprüfung. Ich muss sagen, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nichts mehr zu lernen gibt. Gerade jetzt lerne ich so intensiv wie nie. Schließlich will ich ja nicht nur die Prüfungen bestehen, sondern auch mit guten Noten abschließen. Was es dabei alles noch zum Auffrischen sowie zu entdecken gibt, zeigt, wie intensiv die Ausbildung eigentlich ist.

    Dabei gilt es zum Beispiel die Kreislaufwirtschaft besser zu verstehen. Ebenso das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Dabei fühlt man sich schon fast wie ein Jurastudent. Umso besser fühlt sich der Lernerfolg auch an. Allerdings muss ich zur Prüfungsvorbereitung nicht nur Bücher wälzen.

    Wie in jedem anderen Beruf bestehen die Prüfungen aus praktischen und theoretischen Teilen. Die schriftliche Prüfung deckt dabei das Große und Ganze ab. Abfragen zum Thema Müllverbrennung, Kompostierung und gesetzlichen Vorschriften. Dafür werde ich bestens von meinem Betrieb vorbereitet. Ich werde in den nächsten Monaten zum Asdonkshof geschickt. Das ist eine riesige Anlage nähe Duisburg, welche Müll verbrennt, Grünabfälle kompostiert und Schlacke deponiert. Also die ideale Vorbereitung auf die Prüfung.

    In meinem Betrieb bereite ich mich im Zwischenlager auf meinen praktischen Teil vor, d.h.: Schadstoffe richtig einzuschätzen und lagern. Ebenso spielt auch das Lesen eines Deponieplanes und die Fahrzeugabnahme eine große Rolle. Gerade bei Letzterem kann ich mich richtig austoben. Wir haben Bagger und Radlader zur Verfügung, an denen ich mein Wissen auf die Probe stellen kann. Zum Beispiel muss ich wissen, wo die meisten Schäden auftreten könnten, oder wie ich den aktuellen Stand des Öls, der Kühlflüssigkeit, Schmierfettes und der Hydraulikflüssigkeit ermitteln kann. Dies ist für eine Fachkraft deshalb wichtig, da wir kontrollieren müssen, ob ein Fahrzeug sicher und arbeitstauglich ist.

    Der praktische Laborteil wird in der Schule geübt. Dabei müssen wir Proben von einem Kostposthaufen entnehmen und ihn analysieren. Ob es dann in der Prüfung auch ein Kompost wird, weiß man natürlich nicht. Kann ebenso ein Steinhaufen werden, was wesentlich schwieriger zu handhaben wäre. Hinzu kommt auch die Technik im Labor, wie zum Beispiel Photometer, elektrische Waagen oder PH-Messgeräte.

    Aber nicht nur in der Schule werden wir darauf vorbereitet. Der USB schickt uns Azubis auch regelmäßig zum Umweltkontor, was sozusagen wie Nachhilfeunterricht funktioniert. Dort stehen uns ein Labor und kompetent geschultes Personal zur Verfügung, welches mit uns die ganzen labortechnischen Sachen nochmal durchgeht und erläutert.

    Bedenkt man all diese Vorbereitungen, kann man quasi nur noch optimistisch denken. Ich wurde auf diese Tage vorbereitet und bin dankbar, dass ich eine so klasse Firma hinter mir stehen habe.