Noreen

Kauffrau im Groß- und Außenhandel im 2. Ausbildungsjahr

Mein Weg ins Berufsleben

Hi zusammen,
ich heiße Noreen und bin 19 Jahre alt und wohne in Bochum. Im August 2017 habe ich meine Ausbildung als Kauffrau für Groß – und Außenhandel bei der Ernst Wagener Hydraulikteile GmbH begonnen.
Ich werde euch nun etwas über meinen Einstieg ins Berufsleben erzählen und warum es eine Ausbildung geworden ist .. :) 

  • Wo fangen wir am besten an?
    Ich habe nach meinem Realschulabschluss in der 10. Klasse schon überlegt, wie es für mich weitergehen soll. Damals war ich gerade mal 15 Jahre, fast 16. Also dachte ich mir erst einmal, dass „arbeiten bzw. eine Ausbildung“ noch nichts für mich ist. Da ich aber durch verschiedene Praktika in der Schule zum Glück schon herausgefunden hatte, dass ich gerne etwas im Büro machen würde, viel es mir leichter, eine dementsprechende Richtung zu wählen. Also fing in nach meinem Realschulabschluss an aufs Louis – Baare Berufskolleg zu gehen und wählte zusätzlich den Wirtschaftszweig aus. Dort machte ich dann in zwei Jahren mein Fachabi. Durch ein weiteres Praktikum im Büro wurde ich immer entschlossener, dass ich hinterher auf jeden Fall etwas im Büro machen will. Gesagt – getan!

    Nun fing die Bewerbungszeit an und ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht nur eine oder zwei Bewerbungen geschrieben habe, sondern es waren mindestens 30 – 40 Stück. Ich habe im Internet nach Ausbildungsplätzen gesucht und bin zur Agentur für Arbeit gegangen. Diese hat mir dann immer per Post sogenannte „Vermittlungsvorschläge“ geschickt, mit allen Daten zur Firma und dem richtigen Ansprechpartner dort. Durch diese Vermittlungsvorschläge bin ich auch zu meinem Ausbildungsplatz gekommen. Es muss also niemanden unangenehm sein, als Jugendlicher zur Agentur für Arbeit zu gehen und sich dort Hilfe und Beratung zu holen. Außerdem war es auch nicht immer einfach, wenn man von Unternehmen Absagen bekommt oder sonst keine guten Nachrichten. Aber wenn bei euch die Bewerbungszeit angefangen hat, gebt auf keinen Fall auf! Ihr werdet die richtige Firma bzw. den richtigen Ausbildungsplatz für euch finden, auch wenn es nicht direkt bei der aller ersten Bewerbung klappen sollte.. :)
    Als ich dann eine Zusage bei der Wagener Hydraulikteile GmbH bekommen habe, war ich zunächst total glücklich. Endlich hatte das Suchen und das Bewerbung schreiben ein Ende und mir fiel erst Mal ein Stein vom Herzen, dass ich einen Ausbildungsplatz gefunden habe.

    Kurz vor Beginn der Ausbildung fingen dann meine Gedanken an: Ist die Ausbildung überhaupt was für mich? Hab ich mich richtig entschieden? Soll ich doch lieber studieren? Usw.

    Aber dann dachte ich mir, dass es eigentlich erst einmal nichts Besseres für mich gibt als eine Ausbildung, weil ich stehe das erste Mal richtig auf meinen eigenen Beinen und verdiene mein EIGENES Geld. Und der Gedanke mit dem Studium verschwand auch ganz schnell wieder, weil ich merkte dass mir die Arbeit total Spaß machte und ich in der Firma super aufgenommen wurde. Außerdem ist es nach der Ausbildung immer noch möglich, ein Berufsbegleitendes Studium anzufangen, wenn das Verlangen dann noch da sein sollte. Aber ich kann euch sagen, dass es für mich selbst eine super Entscheidung war, eine Ausbildung anzufangen. Hinterher kann man sich auch noch weiterbilden oder trotzdem das Studium anfangen. Aber mit der Ausbildung habt ihr erst mal eine gute Grundlage, auf die ihr aufbauen könnt und der erste Schritt ins Berufsleben ist gemacht. ;)

    Wir sehen uns im nächsten Beitrag, dann erzähle ich ein bisschen aus meinem Büroalltag in der Ausbildung.

    Eure Noreen :)