Let's get started

Hallo Durchstarter,
mein Name ist Moritz und ich bin Auszubildender bei der Sparkasse Koblenz und seit kurzem im 2. Lehrjahr. Zusammen mit meinem Azubi-Kollegen Alexander berichte ich euch, wie meine Ausbildung läuft und was ich erlebe!

  • 2016 habe ich in Bad Ems auf dem Goethe-Gymnasium mein Abitur gemacht und danach gab es für mich kein anderes Ziel, als die Ausbildung bei der Bank. Einerseits durch meine Familie, die hauptsächlich im Finanzsektor unterwegs ist und durch meine eigenen Vorlieben, wie z.B. der Kontakt zu Menschen und mein großes Interesse an Börse und Wirtschaft.
    Schließlich wurde ich bei der Sparkasse Koblenz angenommen und begann letztes Jahr im August meine Ausbildung.

    Das eigentliches Thema, über das ich heute berichten möchte, ist jedoch mein ganz normaler Arbeitsalltag.
    So let´s get started!
    Jeden Morgen um viertel nach 7 klingelt der Wecker. Ich stehe auf, mache mich fertig, schlüpfe in meinen Anzug, richte meine Krawatte und fahre auf die Arbeit.
    Dort um 8 Uhr angekommen geht es auch schon direkt los: Alles vorbereiten, bis die Kunden kommen.
    Dazu zählen Dinge wie die PCs hochzufahren, den Tresor zu öffnen, die Kasse vorzubereiten, die Automaten zu kontrollieren uvm. Da es doch recht viel ist, habe ich am Anfang der Ausbildung einige Zeit gebraucht, aber nach ein paar Wochen beherrscht man alle Handgriffe im Schlaf und die Routine hat sich eingestellt.

    Nachdem alles erledigt ist, öffnen wir um 8:30 Uhr unsere Pforten für die wartenden Kunden. Ich stehe am Schalter und helfe den Kunden auf die unterschiedlichsten Arten. Viele wollen einfach nur Geld abheben oder eine Überweisung tätigen. Dann gibt es einige, die Fragen zu diversen Themen, wie z.B Online-Banking, Kreditkarten oder anderen Produkten haben, die ich dann versuche zu beantworten.
    Am Anfang fiel mir dies recht schwer, aber mit der Zeit sammelt man immer mehr Grundwissen und es wird einfacher. Falls ich doch einmal nicht weiter weiß, kann ich jederzeit einen Kollegen oder eine Kolleginn rufen, die mir weiterhelfen können.
    Dabei höre ich immer genau zu und präge mir ein, wie die Kollegen oder Kolleginnen den Fall behandeln, damit ich den Kunden beim nächsten mal selbst weiterhelfen kann.
    Da die Zeit wie im Flug vergeht, ist es schon 12:30 Uhr und wir schließen die Türen! Erschöpft von der ersten Hälfte des Tages geht es in die Mittagspause, die ich auf die unterschiedlichsten Arten verbringen kann.
    Meistens fahre ich in den nächsten Supermarkt und kaufe mir einen kleinen Snack. Aber wir kochen auch sehr oft zusammen in der Filiale um den Teamgeist zu stärken. Ab und zu treffe ich mich mit Freunden oder Mitazubis in der Stadt oder manchmal besuche ich auch unserer Kantine um dort günstig und gesund Mittag zu essen.

    Nach einer Stunden Pause geht es gestärkt weiter. Nun übernimmt ein anderer Mitarbeiter den Service am Schalter und ich verbringe den Nachmittag mit einem Berater. Dieser gibt mir meistens Aufgaben, die ich erledigen soll oder ich gehe mit ihm zusammen in Beratungsgespräche. Dort agiere ich als leiser Beobachter im Hintergrund und schreibe fleißig mit. Das macht mir persönlich am meisten Spaß, weil ich die Kommunikation mit dem Kunden sehr interessant finde und sehr viel für mich mitnehmen kann. Nach jedem Gespräch wird sich kurz über das Gespräch unterhalten und weiter geht´s.
    Einfache Beratungen darf ich manchmal auch schon selbst führen. Bei den ersten Gesprächen ist mir davor immer das Herz in die Hose gerutscht, da man eine Weile braucht, bis man mit der Situation vertraut ist . Nachdem man aber mit dem Kunden ins Gespräch gekommen ist, verfliegt die Aufregung und es fängt an richtig Spaß zu machen. Vor allem, wenn man danach merkt, dass man dem Kunden weiterhelfen konnte.
    Dabei zählt üben, üben, üben und sich nicht unterkriegen lassen!
    Das Schöne dabei ist, dass man nach ein paar Gesprächen seinen eigenen Fortschritt merkt und die Aufregung vor den Gesprächen mehr und mehr verschwindet.

    Nachdem um 16:30 Uhr die Türen geschlossen werden, wird noch der letzte Rest des Tages bearbeitet und alles für den nächsten Tag vorbereitet.Es kann vorkommen, dass einzelne Berater anschließend noch einen Beratungstermin haben, sodass ein Arbeitstag schonmal bis 18.00 Uhr oder 19.00 Uhr gehen kann. Das ist aber meistens nicht der Fall und deshalb habe ich jetzt Feierabend.

    Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meinen Arbeitsalltag geben und euch zeigen, was wir Azubis bei der Sparkasse Koblenz den ganzen Tag so machen.

    Liebe Grüße und bis dahin
    Moritz