Max stellt sich vor

Nach dem Abi nahm sich Max erst einmal eine kleine Auszeit, um das erforderliche Praktikum für sein Journalistikstudium absolvieren zu können. Wie er dann zu Vonovia und seinem Ausbildungsberuf "Immobilienkaufmann" kam, das erzählt er im Interview!

  • War der Ausbildungsberuf früher schon dein „Traumjob“?
    Nein! Ich habe mich mit der Immobilienwirtschaft erst ca. ein Jahr vor der Ausbildung auseinandergesetzt. Mein Traumjob vor dieser Zeit war der Beruf des Journalisten. Nach meinem Abitur habe ich ein Jahr eine kleine Pause eingelegt, denn für das Journalistikstudium brauchte ich ein Praktikum bei einer Redaktion oder einem Verlag. Da ich das natürlich nicht bis zum Anfang des Semesters machen konnte, habe ich nach einem Übergangsjob gesucht. Ich konnte für ein Jahr als Aushilfskraft kleine Aufgaben im Bereich der Disposition übernehmen. Zufällig war das Unternehmen die damalige Deutsche TGS, das Handwerks-unternehmen von Vonovia. In dem Jahr habe ich unglaublich viel von der Branche mitbekommen und es hat mich irgendwann einfach gereizt, das volle Spektrum der Immobilienwirtschaft zu lernen und zu erleben. Daher habe ich mich dann für die Ausbildung beworben und bereue es bis heute nicht. 

    Was hat dich zu deiner Ausbildung bewegt?
    Diese Frage kann man denke ich auf verschiedene Weise betrachten. Erstmal möchte ich sagen, was mich zu einer Ausbildung statt beispielsweise einem Studium bewegt hat. Ich bin jemand, der immer etwas Druck brauchte, was Aufgaben oder das Lernen für Klausuren betrifft. Bei einem Studium bin ich völlig auf mich alleine gestellt, muss mir eigenständig die Unterlagen zusammensuchen und die Informationen zusammentragen. Bei der Ausbildung werden die Informationen ja nicht nur in der Berufsschule vermittelt, sondern ich wende sie auch mehr oder weniger jeden Tag bei der Arbeit an. Ich kann nach meinem Abschluss bereits 3 Jahre Berufserfahrung vorweisen und habe auch viel über die Strukturen in einem Unternehmen gelernt. 

    Was mich zu genau dieser Ausbildung bewegt hat, ist zum einem der Aspekt, dass mein Ausbildungsbetrieb das größte Immobilienunternehmen in Deutschland ist. Man lernt einfach viel mehr und unterschiedliche Dinge, als wenn man in einem sehr kleinen Betrieb mit 5-10 Mitarbeitern ist, die nur ein oder zwei Abteilungen haben. Außerdem ist die Immobilienbranche - meiner Meinung nach - sehr sicher in Hinsicht auf einen Arbeitsplatz, vernünftiges Gehalt und gute Aufstiegschancen.

    Hast du viel Kontakt zu Menschen?
    Ja, definitiv! Allerdings kommt es dabei auch immer darauf an, in welcher Abteilung man ist. In dem Vermietungsbüro oder dem Zentralen Kundenservice dreht sich alles um Kundenkontakt. Ob nun telefonisch Mieteranliegen klären oder vor Ort Besichtigungstermine wahrnehmen, in diesen Abteilungen ist man rund um die Uhr mit Menschen in Kontakt. Es gibt aber auch nicht nur Kontakt zu Mietern, sondern auch zu Dienstleistungskunden, Nachunternehmern, Ämtern und vielen mehr. Der wichtigste Aspekt ist meiner Meinung nach der Kontakt mit den Kollegen, denn die sieht man jeden Tag und daher ist es wichtig, dass man damit auch umgehen kann. Alle 2-3 Monate in eine neue Abteilung zu kommen, neue Kollegen kennenzulernen und sich möglichst schnell einzufinden kann auch manchmal eine Herausforderung sein. Nach dem ersten halben Jahr weiß man aber auch wie man die ersten Tage in einer Abteilung am Besten angeht. Und wichtig ist natürlich immer, sich nicht zu verstellen und man selbst zu sein.

    Was machst du am liebsten nach Feierabend und in deiner Freizeit?
    Wenn ich Feierabend habe und nach Hause komme mache ich mir meistens erstmal etwas zu essen und mache dann für eine halbe Stunde einfach mal gar nichts. Seitdem ich in meiner eigenen Wohnung wohne genieße ich sowas total. Ansonsten mache ich sehr viel mit meinen Freunden, die ich bei der Ausbildung kennengelernt habe. Dadurch, dass viele von uns für die Ausbildung weggezogen sind, sind wir ein enger Freundeskreis und machen viel zusammen. Nebenbei spiele ich in meiner Freizeit gerne Basketball,  zwar nur hobbymäßig, aber ich finde, dass ich darin meine Sportart gefunden habe. Auch wenn ich gerne Fifa spiele oder Fußball gucke, es selbst zu spielen hat mich nie wirklich gereizt.