Meisterschaft der Hotel-Azubis

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich ein Interview mit Lalo Saengmuang aus der Zugbrücke für Euch vorbereitet. Dabei erzählt die zukünftige Hotelfachfrau über ihre Teilnahme an der Dehoga Regionalmeisterschaft für Auszubildende. Viel Spaß beim Lesen! Eure Lorena

  • Worum ging es bei dem Wettbewerb genau?
    Eigentlich geht es bei einem Wettbewerb darum gegeneinander an zu treten, aber hier war es eher eine gemeinsame Arbeit. Es gab keinen Konkurrenzkampf, sondern jeder wollte neue Erfahrungen sammeln und sah den Wettbewerb als Prüfungsvorbereitung. Also alles halb so wild ;). Der Wettbewerb war eine gute Möglichkeit, um für sich selbst zu wissen, auf welchem Stand man genau ist, was man noch besser machen kann oder was man schon gut kann.

    Warum hast du dich entschieden dort mitzumachen?
    Ich habe mich entschieden dort mitzumachen, weil es für mich eine gute Prüfungsvorbereitung war. Ich hatte nichts zu verlieren und konnte nur Erfahrungen sammeln. Außerdem musste man sich auch erst einmal für den Wettbewerb qualifizieren und ich war froh mitmachen zu dürfen.

    Wie hast du dich auf den Wettbewerb vorbereitet?
    Ich habe sehr viel mit Herrn Österreich (unserem Serviceleiter) gelernt und war in der Küche wegen der Warenerkennung. Außerdem habe ich Tische eingedeckt, Menükarten geschrieben und natürlich habe ich mich zu Hause auch selber noch einmal hingesetzt und mir ein paar Dinge angeguckt.

    Was waren deine Aufgaben bei dem Wettbewerb?
    Meine Aufgaben beim Wettbewerb waren (schriftlich) Menükarten mit den korrespondierenden Weinen schreiben, Rechnungen schreiben und eine Raumgestaltung planen. Danach kam die Warenerkennung, wo wir 20 Sachen auf den Tisch gestellt bekamen und diese erkennen sollten. Anschließend musste ich ein Blumengesteck machen und ein Verkaufsgespräch führen, was aber eher wie ein Getränkeservice war, da ich nach Tee und alkoholfreiem Bier ausgefragt wurde. Dann folgte das Servierten falten sowie das Tische eindecken und zu guter Letzt der Abendservice.

    Wie hast du dich währenddessen gefühlt?
    Ehrlich gesagt wurde ich mit jeder Aufgabe nervöser und aufgeregter. Am Anfang bei dem schriftlichen Teil nahm ich alles sehr locker, als es dann zum praktischen Teil über ging wurde mir doch ein bisschen mulmig. Aber am schlimmsten waren die Stunden, wo ich die Tische eingedeckt und auf die Gäste für den Abendservice gewartet habe. Dieser verlief sehr gut, ich habe mich in meinem Element gefühlt und auch dementsprechende Ergebnisse bekommen.

    Wie waren die Konkurrenz und die Jury?
    Wie bereits gesagt, gab es keine Konkurrenz. Die Teilnehmer kannte ich zu 80%, weil sie in meiner Klasse sind und die restlichen 20% waren alle sehr nett. Ich habe sie auch gar nicht als Konkurrenten gesehen, für mich waren es nur Teilnehmer, die dort mitmachen genau wie ich. Die Jury war auch sehr nett und super locker, also musste man keine Angst vor ihnen haben.

    Bist du mit deinem Ergebnis zufrieden?
    Es war okay, ich hätte mir zwar mehr gewünscht, aber jetzt weiß ich wenigstens, wo ich mich noch verbessern kann, was ich für die Prüfung noch mehr lernen soll und was sehr gut war.

    Übrigens, die Zugbrücke bietet auch 2018 wieder freie Ausbildungsstellen.... http://bit.ly/2ijRf6o