Lisa Katharina

Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung im 2. Ausbildungsjahr

Interview

Privat springt sie gern Fallschirm, beruflich hat sie momentan eher mit Schiffverkehr zu tun. Lisa Katharina ist Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistungen in Luxemburg. Im Interview erzählt sie euch, welche Sprachen man drauf haben muss, wenn man in einem internationalen Umfeld arbeiten möchte.

  • Was hat dich zu deiner Ausbildung bewegt?

    Ich wollte in einem internationalen Umfeld arbeiten, in dem ich viele verschiedene Sprachen anwenden kann. Außerdem war mir eine kaufmännische Ausbildung wichtig, weil ich darin meine Stärken entdeckt habe. Die Ausbildung bei Kühne + Nagel erfüllt mir nun beides.

    Welche Hobbys und Interessen hast du? Spielten diese bei der Wahl des Berufs eine Rolle?

    Ich bin Fallschirmspringerin im Verein in Trier-Föhren und Kite. Außerdem reise ich sehr gerne und so oft es geht. Einen direkten Zusammenhang zu meinem Beruf gibt es aber nicht.

    Was machst du im Augenblick in deinem Ausbildungsbetrieb?

    Ich bin zurzeit in der Seefracht im Bereich Import beschäftigt. Dort plane ich den Nachlauf von Containern die über den Seeweg nach Europa gekommen sind. Meist betrifft das in meinem Fall die Häfen Antwerpen, Rotterdam und Hamburg. Ich bin außerdem dafür zuständig Zollinstruktionen zu geben und sogenannte T1-Dokumente anfertigen zu lassen.

    Darfst du schon eigenverantwortlich arbeiten und dich selbst einbringen?

    Ja, ich habe zum Beispiel meinen eigenen Kunden für den ich die Transportaufträge selbstständig schreibe und für den ich auch die Planung übernehme. Ich kommuniziere zudem eigenständig mit Kunden und arbeite zusammen mit den jeweiligen Reedereien.

    Gibt es etwas, worauf du dich in deiner Ausbildung besonders freust?

    Ich finde es aufregend, dass Kühne + Nagel den Azubis die Möglichkeit bietet, alle 6 Monate zu rotieren. Das heißt, wir wechseln die Abteilung und können dadurch die verschiedensten Bereiche durchlaufen (z.B Integrated Logistics, Seefracht, Landverkehr, Luftfracht, Kontraktlogistik, etc.).

    Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

    Ich sitze an meinem eigenen Schreibtisch, auf dem mir alles zur Verfügung steht, was ich zum Arbeiten benötige (Computer, Telefon, etc.). Wir haben aber auch die Möglichkeit an Stehterminals zu arbeiten, wenn die Arbeit im Sitzen einmal zu sehr in den Rücken geht. Muss man sich dennoch einmal die Beine vertreten, kann man das gut auf dem Weg in die Kantine und in den Außenbereich tun.

    Hast du viel Kontakt zu Menschen?

    Da ich in einem Großraumbüro arbeite, stehe ich immer im Kontakt zu meinen Kollegen und Kolleginnen. Außerdem bin ich sowohl schriftlich als auch telefonisch Ansprechpartner für unsere Kunden und Lieferanten.

    Hast du dich über Weiterbildungsmöglichkeiten informiert? Was gibt es da?

    Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es bei Kühne + Nagel sehr viele. Einige ehemalige Auszubildende sind mittlerweile Teamleiter oder haben neben ihrer Arbeit auch noch ein Studium aufgenommen. Mit viel Engagement und Ehrgeiz kann im Unternehmen viel erreicht werden. Dadurch, dass Kühne + Nagel international so groß aufgestellt ist, sind einem also fast keine Grenzen gesetzt.

    Musstest du viele Bewerbungen schreiben, um deinen Ausbildungsplatz zu bekommen? Auf welchem Weg hast du dich beworben?

    Ich habe einige Bewerbungen geschrieben, aber unter meinen Top-Favoriten war auf jeden Fall Kühne + Nagel. Man muss immer damit rechnen, dass man Absagen erhält, sollte sich dadurch aber keinesfalls entmutigen lassen! Die Dinge die eine Firma an dir bemängelt, findet eine andere vielleicht interessant. Bei Kühne + Nagel habe ich mich damals online im Internet beworben.

    Hast du vorher Praktika absolviert?

    Ich habe vorher schon die Möglichkeit gehabt in anderen kaufmännischen Betrieben Praxiserfahrung zu sammeln. Kühne + Nagel bietet aber vor Antritt der Ausbildung meist auch die Möglichkeit an, erstmal ein Praktikum zu absolvieren. Das ist auf jeden Fall empfehlenswert, um zu sehen was einem Spaß macht und wo seine Stärken liegen.

    Wie groß ist dein Ausbildungsbetrieb?

    In Luxembourg  haben wir rund 630 Mitarbeiter, weltweit sogar über 70.000. Wir haben in Luxemburg auch gerade ein zweites großes Lager eröffnet und sind stetig am wachsen.

    Gibt es besondere Erwartungen, die dein Ausbildungsbetrieb an dich hat? Sind spezielle Eigenschaften oder Qualifikationen gefordert?

    Wichtig sind auf jeden Fall Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Engagement und Interesse an der Arbeit. Englisch ist auch ein wichtiger Aspekt, um im internationalen Umfeld  gut klar zu kommen, denn viele meiner Tätigkeiten finden auf Englisch statt. Man wächst aber auch täglich mit seinen Aufgaben und das betrifft auch die Sprache.

    Wie lange dauert die Ausbildung? Ist eine Verkürzung möglich?

    Die Ausbildung ist auf 3 Jahre angesetzt, kann unter Umständen aber auf 2,5 Jahre verkürzt werden.

    Was gefällt dir an der Ausbildung besonders gut?

    Mir gefällt, dass ich bereits während der Ausbildung eigenständig arbeiten kann, viel Verantwortung bekomme und die Tatsache, dass man viele verschiedene Bereiche kennenlernt.