Laura S.

Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung im 3. Ausbildungsjahr

Laura S. stellt sich vor

Laura wusste eigentlich nie, was sie später machen möchte. Nach dem Abi begann sie bei bei der Spedition Meinolf Jacobi mit einem Telefonjob, unterschrieb kurze Zeit später den Ausbildungsvertrag zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung und hat damit ihre Erfüllung gefunden. Aber lest selbst, hier stellt sie sich vor!

  • War der Ausbildungsberuf früher schon dein „Traumjob“?
    Auf keinen Fall. Ich wusste ja noch nicht mal, dass es diese Ausbildung gibt bzw. habe mich nie mit dem Thema Spedition und Logistik beschäftigt. Nach meinem Abitur wurde mir von meinen Eltern radikal das Taschengeld gestrichen und durch meine Schwester bin ich dann erstmal an den Telefonjob in der Spedition Jacobi gekommen. Noch nie wusste ich, was ich später machen möchte. Nach etlichen Absagen von verschiedenen Unis für Standardstudiengänge wie BWL und co, dachte ich über andere Möglichkeiten für mich nach und so kam ich dann zu meiner Ausbildung.

    Wie hast du dich beworben?
    Ich habe mich hier für einen Job auf Teilzeit beworben. Von einem Ausbildungsplatz war noch längst keine Rede. Anschließend wurde ein Probearbeitstag vereinbart und eine Woche später bekam ich schnell und unkompliziert meinen Arbeitsvertrag. Als ich mich dazu entschloss eine Ausbildung zu machen, statt zu studieren, war mir auch direkt klar, dass ich in dieser Firma bleiben möchte -gewohnte Gesichter, vertrautes Arbeitsumfeld, liebe Menschen und ein (meist) harmonisches Arbeitsklima.

    Was machst du im Augenblick in deinem Ausbildungsbetrieb?
    Nach circa einem Jahr Avisieren und Sachbearbeitung befinde ich mich nun in der Disposition. Hier werden die Touren geographisch und zeitlich so geplant, wie sie am Folgetag gefahren werden sollen. Es bedarf viel Konzentration und Organisation und führt zwischendurch zu Kopfzerbrechen. Momentan heißt es für mich allerdings noch viel zuschauen, zuhören und lernen. Meine Arbeitszeiten sind von 04:30 Uhr bis 13:30 Uhr- manchmal hart so früh aufzustehen doch eigentlich gewöhnt man sich relativ schnell dran.

    Was kannst du zur Berufsschule sagen?
    Meine Berufsschulzeiten sind aufgeteilt in drei Blöcken a 4 Monaten: Unterstufen-, Mittelstufen- und Oberstufenblock. Zwei der drei Schulblöcke habe ich bereits hinter mir und ich muss sagen, mittlerweile macht es mir sehr viel Spaß.  Zudem klingelt in der Schulzeit mein Wecker um 06:00 Uhr und nicht, wie in meiner Arbeitszeit um 03:45 Uhr, was sich für mich anfühlt, wie Ausschlafen.

    Wer sollte sich für deinen Ausbildungsberuf entscheiden?
    Ich würd sagen, dieser Beruf ist nichts für schwache Nerven. Wenn man jemand ist, der in Stresssituationen noch einen kühlen Kopf bewahren und rational denken kann, ist man in diesem Berufszweig gut aufgestellt. Man darf sich nicht jeden Konflikt zu Herzen nehmen. Manche Sachen gehen schief, manches geht nicht so auf, wie man anfangs berechnet hat und an manchen Tagen gibt es Kunden, die würden einen am liebsten durch’s Telefon ziehen, da die Ware nicht so kommt, wie angekündigt. 

    Zudem muss man nicht sein Leben lang von der Logistik geträumt haben, um in diesem Job aufzugehen, war bei mir ja auch nicht so. Ich kann jedem, der Spaß und Freude an Organisation und Management hat, raten, sich einfach mal nach einem Praktikum umzuschauen und reinzuschnuppern.