Laura

Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen im 2. Ausbildungsjahr

Laura im Interview

Immer wieder neue Menschen kennenlernen, Waren auf die Reise schicken und mit Menschen überall auf der Welt zusammenarbeiten: Das macht den Beruf der Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistungen für Laura so spannend. Hier stellt sich die Durchstarterin vor!

  • Welchen Schulabschluss hast du? Welcher Abschluss war mindestens erforderlich?
    Ich habe 2016 mein Abitur in Trier auf dem Angela-Merici-Gymnasium gemacht.  Für die Ausbildung reicht aber auch ein guter Realschulabschluss.

    Was gefällt dir an der Ausbildung besonders gut?
    An der Ausbildung bei Kühne + Nagel gefällt mir besonders gut, dass wir die Möglichkeit haben, Einblicke in sehr viele unterschiedliche Bereiche einer Spedition zu bekommen. So trifft man immer wieder auf neue Leute. Außerdem finde ich es sehr spannend zu sehen, wie Güter von A nach B transportiert werden und was alles damit verbunden ist.

    Gibt es besondere Erwartungen, die dein Ausbildungsbetrieb an dich hat? Sind spezielle Eigenschaften oder Qualifikationen gefordert?
    Da Kühne + Nagel ein internationales Unternehmen ist, ist es nicht verkehrt, wenn man Englisch sprechen kann und gern mit Menschen aus aller Welt zusammen arbeitet. Man sollte außerdem motiviert an die Aufgaben in der Abteilung herangehen, da man schon recht früh anfängt, selbstständig zu arbeiten.

    Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
    Das unterscheidet sich bei Kühne + Nagel je nach Standort und Abteilung. Bei uns am Standort in Luxemburg ist es so, dass wir alle zusammen in Großraumbüros sitzen, die nach Abteilungen oder bestimmten Kunden aufgeteilt sind. So kann man super zusammen im Team arbeiten. An meinem Arbeitsplatz steht mir zudem ein großer Schreibtisch mit einem Computer und einem Telefon zur Verfügung.

    Was machst du im Augenblick in deinem Ausbildungsbetrieb?
    Im Moment arbeite ich im Bereich Integrated Logistics (4PL-Bereich) für einen unserer Pharma-Kunden. In dieser Abteilung arbeiten rund 600 Mitarbeiter weltweit in sechs Logistic Control Centern, zum Beispiel Luxemburg und Singapur. Der 4PL-Bereich ist dabei zuständig für alle logistischen Tätigkeiten entlang der Wertschöpfungskette. Zurzeit sende ich Pre-Alerts an den Empfänger. Das sind sogenannte Vorankündigungen, mit denen eine Sendung bei dem Endempfänger unter Angabe aller transport- und sicherheitsrelevanten Informationen angekündigt wird. Diese bilden das Ende der ganzen Planung.

    Was kannst du zur Berufsschule sagen?
    Obwohl wir in Luxembourg arbeiten, gehen wir Azubis in Deutschland (Trier) zur Berufsschule. Wir haben keinen Blockunterricht, sondern gehen jede Woche am Freitag in die Schule. In ungeraden Wochen dann zusätzlich noch am Mittwoch. Ich gehe gerne in die Berufsschule, denn es macht immer Spass und man nimmt vieles mit, dass man dann in der Praxis anwenden kann. Außerdem haben wir an diesen Tagen schon ab 15 Uhr oder manchmal auch früher frei, da wir nach der Schule nicht mehr zur Arbeit fahren müssen.

    Was machst du am liebsten nach Feierabend und in deiner Freizeit?
    Nach der Arbeit treffe ich mich gerne noch mit Freunden oder gehe ins Fitnessstudio. Ich unternehme gerne viel und versuche, die Freizeit nach der Schule und an den Wochenenden immer zu nutzen. In den Ferien reise ich gerne und versuche, so viel von der Welt zu sehen, wie es möglich ist.