2. Kollegen-Interview

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
wie ich schon angekündigt habe, geht es weiter mit den Interviews meiner lieben Kollegen. Im letzten Blog-Beitrag habe ich euch Maik vorgestellt, der ja schon seit 2015 fertig ist mit seiner Ausbildung. Jetzt darf ich euch einen waschechten Azubi- Kollegen präsentieren. Marc ist 19 Jahre alt und derzeit im 2. Ausbildungsjahr.

  • Warum hast du dich überhaupt für die Ausbildung bei der Bank entschieden?
    Zunächst kam ich auf den Gedanken, als ich 2014 ein Schülerpraktikum für drei Wochen gesucht habe. Ich habe mich damals für ein Praktikum bei einer Sparkasse entschieden und erhielt dort einige erste Eindrücke aus der Welt der Finanzen.
    Einige Zeit später, als ich kurz davor stand meine Fachhochschulreife zu erlangen, dachte ich erneut an die Frage - was kommt als nächstes? Da bot es sich an, dass an meiner Schule ein Assessment Center für Bankenpraktika angeboten wurde, wo ich auch auf die Empfehlung eines Freundes hin, teilnahm. Durch ein erfolgreiches Assessment Center kam ich dann zur Volksbank Sprockhövel. Die Atmosphäre innerhalb des Teams war super und ich fühlte mich schnell wie Zuhause. Die Tätigkeiten und die netten Mitarbeiter, die ich in so kurzer Zeit kennengelernt hatte, führten dazu, dass ich unbedingt eine Ausbildung bei der Volksbank Sprockhövel machen wollte. Und zu meiner Überraschung fragte mich unsere Ausbildungsleiterin am Ende des Praktikums, ob ich gerne eine Ausbildung bei der Volksbank Sprockhövel beginnen wollte. Ich sagte ja und hier bin ich jetzt :-D.      

    Nenne mir ein Wort, dass deine Motivation für die Ausbildung am besten beschreibt
    Vielseitigkeit

    Haben sich deine Erwartungen an die Ausbildung erfüllt?
    Voll und ganz. Mir war es wichtig, sehr nette und hilfsbereite Kollegen zu haben, die sich Zeit für mich nehmen und mir meine Fragen gerne beantworten. Hier bei uns versuchen alle Mitarbeiter uns Auszubildende gut auf die Praxis vorzubereiten. Aller Anfang ist schwer, aber durch das Team Volksbank überwinden wir jede Hürde!  

    In welchem Bereich der Bank arbeitest du momentan und wie sieht deine Zukunft in der Bank aus?Momentan bin ich in der Unternehmenssteuerung unterwegs, halte mir die Zukunft aber noch offen, da ich noch nicht alle Abteilungen kennengelernt habe. Deshalb kann und möchte ich jetzt noch keinen endgültigen Entschluss bezüglich meiner Zukunft treffen.

    Welche Voraussetzungen sollte ein Bank-Azubi deiner Meinung nach mitbringen?
    Ein Bank-Azubi sollte vor allem offen für Neues sein, da sich in der heutigen Zeit das Bankgeschäft stetig weiterentwickelt und verändert. Außerdem sollte er oder sie höflich, freundlich und geduldig sein, wenn es darum geht, mit Menschen zu arbeiten. Verkaufsgeschick und Kontaktfreudigkeit dürfen natürlich auch nicht fehlen!

    Was war ein besonderes schöner/ einprägsamer Moment während deiner Ausbildung?
    Mein bisher schönster Moment in der Ausbildung habe ich in der Immobilien-/Baufinanzierungsabteilung erlebt, wo ich oft auf Besichtigungen gewesen bin. An einem Tag sollte ich alleine zum Objekt fahren und die Kunden schon mal in Empfang nehmen, da der Makler aufgrund eines früheren Termins nicht ganz pünktlich erscheinen konnte. Als ich beim Objekt die Kunden antraf, konnte ich die Stimmung schnell lockern und wir kamen gut ins Gespräch. Kurz darauf traf auch der Makler ein und die Besichtigung ging los. An diesem Tag durfte auch ich einmal die Rolle des Maklers einnehmen - als nämlich ein weiteres Familienmitglied dazu stieß, durfte ich sie herumführen und sie war begeistert von dem Objekt. Einen Tag später berichtete mir der Makler, dass das Haus an die Familie verkauft wurde, bei dessen Besichtigung ich mitgewirkt hatte. Das war wirklich ein tolles Gefühl.   

    Danke, Marc, für das Interview!

    Kurze Info zum 2. Lehrjahr
    Im 2. Ausbildungsjahr legt man eine sogenannte Zwischenprüfung ab. Es ist von Ausbildung zur Ausbildung verschieden, ob diese in die Abschlussnote mit einfließt. Bei uns in der Bank wird die Zwischenprüfung nicht gewertet - man kann also nicht „durchfallen“. Es wird jedoch trotzdem geschaut; wie sich die Azubis so geschlagen haben, um so schauen zu können; wo vielleicht noch Nachholbedarf (schulisch oder betrieblich) besteht.