storelogix_Update – unser offline Newsletter

Zu Beginn meiner Ausbildung haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir unsere Kunden auf dem Laufenden halten können. Ein Online-Newsletter, der per Mail verschickt wird, ist zwar ziemlich einfach und bequem, fanden wir aber nicht allzu originell. Nach vielen Überlegungen riefen wir dann also das storelogix_Update ins Leben.

  • storelogix_Update – unser offline Newsletter

    Was ist sdas eigentlich? Ein Offline-Newsletter zum Anfassen, im Format einer Tageszeitung. Momentan arbeiten wir schon an der fünften Ausgabe, die Ende November bei unseren Kunden und Partnern im Briefkasten landet. Doch wie viel Arbeit wirklich hinter einem Offline-Newsletter steckt, erfahrt ihr heute von mir:

    1. Themenfindung:
    Zu aller erst muss man natürlich schauen, welche Themen den Kunden interessieren könnten.

    2. Anordnung der Themen im Layout und Aufteilung:
    Die beschlossenen Artikel müssen ihren Platz im Layout finden, damit klar wird, wie lang jeder Text sein darf. Im Anschluss wird in der Abteilung aufgeteilt, wer sich um welches Thema kümmert und hierfür den Text schreibt.

    3. Texte schreiben:
    Hier geht es zuerst an die Recherche, danach kommt das kreative Schreiben der verschiedenen Texte.

    4. Fotos zu den dazugehörigen Texten machen:
    Zu jedem Text gehört natürlich auch ein passendes Bild, diese bekommen wir entweder von unseren Kunden, oder machen sie selbst.

    5. Texte und Bilder ins Layout setzen:
    Wenn alle Texte und Bilder fertig sind, müssen diese natürlich noch ins Layout eingefügt werden.

    6. Korrektur lesen und Texte überarbeiten:
    Hier und da findet sich mal ein Rechtschreibfehler oder der Text ist zwei, drei Wörter zu lang, das muss also korrigiert werden.

    7. Bilder intern freigeben lassen:
    Wenn der Newsletter fertig ist, wird er nochmal unserem Chef vorgelegt. Wenn wir hier ein „ok“ bekommen haben, lassen wir uns die Bilder, auf denen Kollegen zu sehen sind, von den betreffenden Personen freigeben.

    8. Texte und Bilder extern freigeben lassen:
    Natürlich müssen die Artikel, die wir über unsere Kunden schreiben, auch noch von ihnen freigegeben werden.

    9. Lektorat:
    Wenn wir über Monate hinweg dieselben Texte gelesen haben, sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Darum geht der Newsletter in ein externes Lektorat, damit die Texte am Ende so gut wie fehlerfrei sind.

    10. Änderungen einarbeiten:
    Sobald uns die Korrekturen vom Lektorat erreichen, werden diese in den Newsletter eingepflegt.

    11. Daten an den Grafiker:
    Nachdem alle Änderungen übernommen wurden, erstelle ich in InDesign eine finale Version. Diese wird dann zur Überprüfung noch mal an unseren Grafiker geschickt, der dann den letzten Feinschliff macht und die Druckdatei erstellt.

    12. Newsletter drucken lassen:
    Die fertige Druckdatei wird an unsere ausgewählte Druckerei gesendet und von dieser gedruckt.

    13. Versand:
    Nachdem uns der Karton mit den fertigen Exemplaren erreicht hat, bereiten wir alles für den Versand vor. Neben unseren Kunden und Partnern schicken wir auch gerne Interessenten einen Newsletter zu. Außerdem werden einige bei uns intern ausgelegt sowie mit auf Messen genommen.

    Du siehst also, in so einem Offline-Newsletter steckt super viel Arbeit. Ganze 12 Arbeitsschritte sind dafür nötig, bis wir ihn wirklich in der Hand halten. Zeitlich gesehen liegen wir hier bei ca. vier Monaten. Wenn du also beim nächsten Mal einen solchen Newsletter in der Hand hältst, kannst du dich vielleicht an all diese Schritte erinnern.