Rückblick auf's erste Jahr

Das erste Jahr der Ausbildung ist schon rum. Kaum zu fassen! In diesem Blogeintrag möchte ich euch von meinen Eindrücken während dieses spannenden ersten Jahres erzählen.

  • Hallo liebe Leser,

    wie ihr schon in Annikas Blogeintrag lesen konntet, war aller Anfang schwer. Man kommt in eine neue Geschäftsstelle und wird erst einmal ins „kalte Wasser geworfen“. Doch bei mir war es so, dass ich mich schnell an die alltäglichen Aufgaben gewöhnt habe und diese ohne große Probleme schnell meistern konnte.

    Man lernt immer wieder Neues kennen, darf mit in Beratungen und diese, jetzt am Ende des ersten Lehrjahrs, auch zu einem großen Teil selbst führen. Dabei bekommt man natürlich auch Unterstützung von Kollegen und am Ende eines Beratungsgesprächs konstruktives Feedback um seine Skills zu verbessern.

    Außerhalb des „alltäglichen“ Bankgeschäfts hat man als Auszubildender jedoch noch viele andere Tätigkeiten: Während der gesamten Ausbildung werden Projekte vergeben, die man gemeinsam mit anderen Mit-Azubis vorbereitet und im Anschluss präsentiert.

    Ich durfte mit zwei anderen Kollegen das Projekt „Bewerbertraining“ vorbereiten. In diesem Projekt erstellten wir eine Präsentation, mit der wir in verschiedene Schulen im Raum Koblenz gegangen sind, um Schülern der neunten bis elften Klasse beizubringen, wie man sich richtig bewirbt, damit das mit dem Wunschberuf am Ende auch klappt.

    Dabei konnte ich für mich selbst viele Eindrücke und Lehren ziehen: So wird man viel selbstbewusster durch das Präsentieren vor großen Klassen und lernt auch, den ein oder anderen „Störenfried“ der so gar keine Lust auf den Vortrag hat, dennoch für das Thema zu begeistern.

    Neben diesem Projekt halten wir auch in der Sparkasse auf Themennachmittagen Kurzvorträge zu verschiedenen Inhalten,  wie z.B. der EZB oder den neuen bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten.

    Ein weiterer Grund, warum das erste Jahr so schnell verging, waren sicherlich auch die Berufsschulblöcke. Neben dem „Pauken“ für Klausuren (was auch in der Bankausbildung kein Hexenwerk ist), habe ich viele neue Freunde gewinnen können, da man in einer Klasse mit Volks-, Sparda- oder Commerzbänkern sitzt.

    Und so passiert es, dass am 1. August wieder die neuen Azubis in die Geschäftsstellen kommen und man denkt: „War ich nicht selbst gerade noch an deren Stelle?“.