Was dich in der Ausbildung erwartet

Janine-Vanessa befindet sich bereits im 2. Ausbildungsjahr. In ihrem zweiten Blogeintrag berichtet sie von ein paar Meilensteinen auf dem Weg zur Werkzeugmechanikerin.

  • Liebe Leserinnen und Leser,

    es ist an der Zeit für meinen zweiten Blogeintrag. Dieses Mal werde ich Euch über den bisherigen Verlauf meiner Berufsausbildung informieren.

    Die Metall-Grundausbildung im bebiz Prüm  (Berufsbildungszentrum Prüm)
    Das erste Halbjahr meiner Ausbildung verbrachte ich im bebiz in Prüm mit weiteren Auszubildenden von Unternehmen in der Region zur Metall-Grundausbildung. Zu meinen Aufgaben dort gehörte das Anreißen und Körnen. Daraufhin folgten mehrere Monate, die ich mit Feilen verbrachte. Auch das obligatorische Feilen eines U-Stahls blieb mir nicht erspart.

    Zugegebenermaßen ist das Feilen nicht der abwechslungsreichste Part der Ausbildung. Dennoch gehört es dazu und hilft einem das Material und seine Eigenschaft gut zu verstehen und praktisch kennenzulernen.
    Mittlerweile nutze ich bei Bilstein & Siekermann die Feile fast nur noch zum Entgraten einzelner Teile.
    Die erste Maschine, mit der ich im Rahmen meiner Grundausbildung in Berührung kam, war die Standbohrmaschine; danach lernte ich den Umgang mit der konventionellen Drehmaschine, der konventionellen Fräsmaschine und das Bohrer- und Meißel-Schleifen per Hand.

    Mein Arbeiten bei Bilstein & Siekermann ab März 2016
    In der Firma verbrachte ich erst einmal viel Zeit mit dem Fräsen. Von Anfang an fertigte ich Werkstücke für die Fertigung an. Dabei ist es schön zu sehen, wenn das, was man hergestellt hat, auch wirklich gebraucht wird, anders als bei den Übungsstücken beim bebiz. Natürlich versuchte ich mich auch sehr schnell im Programmieren von Maschinen, was sehr spannend ist, aber doch auch viel Programmierkenntnisse von einem verlangt.

    März 2017: Meine Abschlussprüfung Teil 1 (= AP Teil 1 -  „einstige Zwischenprüfung“)
    Ziemlich zeitnah begann ich auch, mich auf die AP Teil 1 vorzubereiten. Ich erstellte Übungsstücke nach Vorgabe, löste „alte“ Prüfungsaufgaben und verglich diese dann mit den entsprechenden Lösungsvorschlägen. Auch im Berufsschulunterricht wurde ich auf die anstehende Prüfung vorbereitet, die dann nach 1 ½ Jahren der Ausbildung im März 2017 stattfand. Mit dem Ergebnis waren meine Ausbilder und ich zufrieden.
    Die ersten beiden Jahre meiner Ausbildung vergingen im Flug! Nun gilt es weiter fleißig zu arbeiten und zu lernen.

    Zu meinen derzeitigen Aufgaben im Unternehmen gehören das Drehen von Werkstücken, das Schleifen und das Bohren. Gelegentlich wirke ich bei der Reparatur von Maschinen mit und stelle Ersatzteile für Produktionsmaschinen her. Auf all diese Tätigkeiten werde ich in meinen folgenden Einträgen eingehen. Also seid gespannt…

    Bis zum nächsten Mal
    Janine-Vanessa