Plan A: Bankkaufmann

Wer bin ich?
Wie kam ich zu dem Beruf?
Wie habe ich mich auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet?
Was waren meine ersten Schritte als Auszubildender?
All das erfahrt Ihr in meinem kleinen ersten Blog!

  • Hallo ihr Durchstarter,

    mein Name ist Fabio, ich bin 20 Jahre alt und mache zur Zeit eine Ausbildung bei der Sparkasse Koblenz.
    Anfangs hatte ich es nicht auf dem Schirm, eine Ausbildung zu beginnen. Warum ich mich doch dafür entschieden habe, ist recht simpel.

    Mein eigentlicher Plan war es, direkt zu studieren, denn dass ich in die Wirtschaft möchte, war mir seit der Oberstufe klar. Nach der Berufsmesse in Frankfurt (der Bankerstadt) war ich mir relativ sicher: der Umgang mit Menschen, die Beratung in der vielseitigen Welt der Wirtschaft, das ist mein Ziel. Da der Studiengang BWL zwar eine gute Grundlage legt, jedoch von vielen als Lückenfüller genutzt wird, entschied ich mich kurzer Hand zu einer fundamentschaffenden Ausbildung bei einer Bank.
    Die Frage war nun folgende: „Bei welcher Bank bewerbe ich mich?“
    Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Mit fast 900 Mitarbeiter und einer Bilanzsumme von über 4 Milliarden Euro im Jahr 2015, war die Sparkasse Koblenz meine Wunschadresse.

    Gesagt getan, über die Website der SK Koblenz www.sparkasse-koblenz.de kam man ruckzuck zu einem Online-Test, welcher mit einem Lernspiel für Kinder gleichgestellt werden kann. Ein paar Tage später war es soweit, ich hatte eine neue E-Mail in meinem Postfach. Die Personalabteilung der Sparkasse Koblenz lud mich zu einem Bewerbungsgespräch ein. Beim Lesen dieser Mail schossen mir hunderte Fragen durch den Kopf:
    „Wie bereite ich mich vor?“
    „Was ziehe ich an?“
    „Wie wirke ich zielstrebig?“
    Und viele, viele mehr. Als Vorbereitung nutzte ich das Internet. Hier fand man Informationen über den Ablauf des Bewerbungsgespräches. Ein Wissensbild über die Sparkasse Koblenz als Institut verschaffte ich mir über Wikipedia. Denn jeder weiß, dass man wissen sollte, wer zum Beispiel der erste Vorsitzende eines
    Instituts ist, bei welchem man sich bewirbt. Ich las die empfangene Mail hoch und runter, um mir wichtige Namen einzuprägen, kaufte mir schicke Schuhe, zog ein Hemd an und machte mir Gedanken, warum ich zur Sparkasse möchte und was meine Ziele sind, um selbstbewusster zu wirken.

    Dann kam der große Tag:
    Ich entschuldigte mich in der Schule und fuhr nach Koblenz. Vor Ort nahm dann alles seinen Lauf und die Aufregung legte sich nach einigen Minuten. Wir waren an diesem Tag vier Jugendliche, die alle ein Allgemeinwissenstest ablegen mussten (welchen ich gefühlt völlig versemmelte), ein allgemeines Gespräch
    (Stärken/Schwächen, warum möchte ich zur Sparkasse Koblenz?) führten und ein Rollenspiel (Kundengespräch) bewerkstelligen mussten. Nach ca. vier Stunden war es geschafft.
    Und ich war überglücklich, als in der Woche darauf die Ausbildungsleiterin bei mir anrief und sagte, dass sie mit mir zusammenarbeiten möchten.

    Nun sitz ich hier…
    Im Anzug mit Krawatte und wundere mich, dass seit dem 01.08. schon fast 5 Monate vergangen sind.
    Unter dem Strich war es eine Zeit voller neuer Erfahrungen und Aufgaben. Dass ich jetzt schon alleine Kunden bediene und meinen Kollegen eine fast vollwertige Mitarbeit bieten kann, hätte ich vor 5 Monaten nicht erdenken können. Meine Aufgaben liegen hauptsächlich im Schaltergeschäft, damit ich die Grundlage schnell lerne, sowie den Kontakt zu Kunden aufbaue, aber dazu in einem späteren Blog mehr! :)

    Ich hoffe ich konnte euch einen ersten kleinen Einblick in die Anfangsphase meiner Ausbildung und
    wie ich überhaupt dazu gekommen bin, geben!

    Liebe Grüße
    Fabio