Der Geldregen

Hey liebe Durchstarter,
heute möchte ich euch über ein weiteres, sehr wichtiges Thema erzählen: das Bargeld.
Wie fühlt es sich an viel Geld in der Hand zuhaben? Wie pflichtbewusst wird man und warum werden Gebühren für Rollengeld (Münzen) eingeführt?
Auf all diese Fragen versuche ich heute einzugehen, also seit gespannt!


  • Ich erinnere mich, als sei es gestern gewesen… Der erste Blick in den Tresor der Geschäfsstellen. Doch wider meinen Erwartungen erblickte ich keinen Geldhaufen wie bei Dagobert Duck, sondern einen massiven Schrank, in einem massiven Tresor.

    Auch was die Geldmenge betrug, wurde ich überrascht. Natürlich lag vor mir einiges an Geld, wahrscheinlich mehr als ich in der Ausbildung verdienen werde, doch aus Sicherheitsgründen und der gesunkenen Nachfrage an Bargeld lange nicht so viel wie erwartet.
    Was jedoch päckchenweise vorhanden war, war Rollengeld und als ich zum ersten Mal ein 10er Paket á 25 x 2€ Münzen aus dem Tresorbestand holen musste, merkte ich, was Kleingeld wiegen kann.

    Dies erzählte uns auch ein Mitarbeiter in der Hauptstelle. Er berichtete davon, dass er täglich mehrere Tonnen an Kleingeld herumtragen muss, um diese fachgerecht zu zählen und zu verpacken.
    Den ganzen Tag lang wäre dies sein Aufgabenbereich und Rückenschmerzen habe er seit Tag eins.

    Seit meiner Ausbildung verbinde ich demnach nur körperliche Arbeit mit Kleingeld. Es ist ein Aufwand es zu verpacken, ein Aufwand es zu zählen und ein Aufwand es zu bestellen/wegzuschicken.
    Mit dieser Einsicht scheint es auch ein leichtes, Gebühren zu erklären, die für dieses anfallen. Natürlich finden einige Kunden dies empörend und weigern sich diese Gebühren zu zahlen, doch auch damit muss man als Bankkaufmann lernen umzugehen: ein Einwand.
    Dabei geht es um viel Feingefühlt um den Kunden wieder gutmütig zu stimmen. Um dies zu lernen, hatten wir bereits einige Schulungen, die uns perfekt für diesen Fall wappnen konnten.

    So genug zum Kleingeld, kommen wir nun zu dem „richtigen“ Geld, die Scheine.Natürlich ist es anfangs spannend, so viel Geld in seinen Händen zu halten, doch schon in der ersten Woche auf der Geschäftsstelle merkt man, wie wichtige genaues handeln ist.
    Jeden Abend verlässt niemand die Bank, bis nicht jeder Cent mit der Kassenaufnahme übereinstimmt. Schnell merkt man, der Umgang mit Geld wird gewissenhafter und vorsichtig, auch im Privatleben.
    So ist es doch jedes mal wieder ein Erlebnis, viel Geld in der Hand zuhalten, jedoch spürt man auch die Verantwortung und das Vertrauen, welches mit diesem Erlebnis einher geht.

    Als Fazit lässt sich sagen, dass ein Bankkaufmann viel an Verantwortung trägt, auch in der Ausbildung und dass der Umgang mit Geld zwar viel Spaß macht, jedoch eine gewisse Pflichttreue gegenüber den Kunden und den Kollegen eingegangen wird und deswegen das eigene Handeln gut durchdacht werden muss.
    Ich hoffe, ihr habt eine gute Einsicht bekommen.

    Bei Fragen zur Ausbildung meldet euch gerne bei mir :)!
    Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal!