Geld allein macht nicht glücklich

Tagtäglich mit großen Bargeldsummen zu arbeiten, lässt einen noch lange nicht vergessen was jeder einzelne Euro wert ist. Daher soll mein heutiger Blog-Eintrag von der Ausbildungsvergütung und den Urlaubstagen einer Bankkauffrau handeln. 

  • Wie sicherlich einige von euch schon vermuten, gehört die Ausbildung zur Bankkauffrau zu den bestbezahlten Ausbildungen, was natürlich noch lange nicht heißt, dass es mehr sein könnte ;). Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, hier die Fakten:

    Im 1. Lehrjahr verdient man seitdem 01.11.2017 etwa 950,00 Euro brutto, im 2. Lehrjahr etwa 1.000,00 Euro und im 3. Lehrjahr 1.070,00 Euro. Damit belegen wir den 8.Platz der bestbezahlten Ausbildungen bundesweit. Platz 1 belegt übrigens der Fluglotse. Und zu den hinteren Rängen gehören die Berufe Friseur oder auch die Tierpfleger/in.


    Geld allein macht nicht glücklich - Es muss einem schon gehören

    Doch auch neben der eigentlichen Vergütung erhalten wir einige finanzielle Prämien. So fördert die Kreissparkasse zum Beispiel jede betriebliche Altersvorsorge mit zusätzlich 10% der eingezahlten Summe, die sie dazusteuern. Desweiteren erhalten auch wir Azubis ein 13. Gehalt im November, was während der Ausbildung ziemlich untypisch ist. Dennoch kann man sich damit auch mal selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk machen. Zusätzlich wird das Bestehen der Abschlussprüfung mit 400 Euro prämiert. Mit diesem Hintergedanken fällt das Lernen dann noch etwas leichter. Als Finanzdienstleister und Anstalt des öffentlichen Rechts hat die Sparkasse aber auch Interesse an der Vermögensbildung ihrer Mitarbeiter. Daher erhält jeder Angestellte zusätzlich 40 Euro vermögenswirksame Leistungen. Wen nun interessiert, was es mit den vermögenswirksamen Leistungen auf sich hat, ist schon voll im Element eines Bankkaufmannes abgetaucht. Außerdem findet ihr hierzu ein Erklär-Video auf unserer Facebook-Seite.

    Der nicht weniger wichtige zweite Aspekt sind die Urlaubstage. In jedem Kalenderjahr haben wir 29 Tage, die wir uns recht flexibel einteilen können. Lediglich an Schultagen und internen Seminaren können wir keinen Urlaub machen. Doch auch hier lässt die Sparkasse sich nicht lumpen, denn die Tage vor der mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfung bekommen wir zusätzlichen Urlaub geschenkt. Und wer kennt das nicht? Spätestens 3 Tage vor der Prüfung merkt man dann, dass man noch viel zu viel Stoff für viel zu wenig Zeit hat...

    Ein weiterer Vorteil, der mir erst während der Ausbildung bewusst geworden ist, nennt sich Gleitzeit. Nicht selten möchte man morgens nur 10 Minuten länger schlafen können oder freitags mal 2 Stündchen früher das Wochenende beginnen und dann ist Gleitzeit dein bester Freund! Es gibt Kernarbeitszeiten, zu denen man anwesend sein muss wie zum Beispiel während der Filialöffnungszeiten, aber sonst führt man ein Zeitarbeitskonto. Das bedeutet, dass ich an manchen Tagen einfach etwas länger arbeite, um an anderen Tagen etwas früher zu gehen oder später zu kommen. So sieht man mich meist vor 8:15 Uhr keine Filiale betreten :).

    Während ich also gerade diesen Artikel schreibe, wird mir klar, dass ich mich sowohl mit den Urlaubstagen, der Vergütung und der sonstigen finanziellen Unterstützung glücklich schätzen kann. Mit diesen Worten verabschiede ich mich bis zum nächsten Blog-Eintrag.

    Eure Corvina