Der Weg in die eigenen vier Wände

Spätestens seit der TV-Sendung: ,, Mieten, Kaufen, Wohnen“ ist der Beruf des Immobilienmaklers ein sehr moderner und beliebter Job. Die wenigsten wissen jedoch, dass man diesen Beruf auch bei der Sparkasse ausüben kann.

  • Liebe Durchstarter-Leser,

    Auch ich wusste an meinem ersten Tag im ImmobilienCenter noch gar nicht so genau was auf mich zukommen würde. Ich war ziemlich erleichtert, als mich ein Kollege erst einmal durch das gesamte ImmobilienCenter führte und mir die täglichen Abläufe näher brachte.
    Er erklärte mir welche unterschiedlichen Abteilungen es gibt und welche ihre Aufgaben sind. Um ein Gefühl für diese Abteilung zu bekommen durfte ich kleinere Aufgaben am Empfang, wie das Verfassen von Kundenanschreiben, Terminvereinbarungen oder die Postlogistik, übernehmen.

    In der zweiten Woche schaute ich mir einen Teil des ImmobilienCenter an, welcher von vielen schnell vergessen wird; das BackOffice. Hier kommen alle Verträge und Unterlagen zu den Hauskäufen und -verkäufen an, werden auf Vollständigkeit geprüft und einsortiert. Was bei uns Azubis als unter eher trocken verschrien ist, stellte sich als sehr lehrreich heraus. An Hand von Beispielfällen erklärten mir die Kollegen welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit ein Haus überhaupt erst gekauft werden kann oder auch wie man den Wert eines Hauses bestimmt.

    Nachdem ich nun ein Basiswissen über Finanzierungen erhalten hatte, durfte ich in der dritten Woche unseren Immobilienmakler Herrn Hönig begleiten.
    Da ich noch keinerlei Erfahrungen im Vertrieb von Immobilien hatte, war ich froh, dass er mich erst einmal zu sich nahm, mir etwas von seinem Beruf erzählte, und mich fragte inwiefern ich überhaupt schon Erfahrungen mit Immobilien sammeln konnte. Da man aber in jungen Jahren eher wenig mit Hausfinanzierungen zu tun hat, waren diese also eher gering. Doch den besten Einblick in die Arbeit eines Immobilienmaklers erhält man, wenn man ihn einfach begleitet. Bei unserem ersten Termin besichtigten wir gemeinsam mit einem Kunden eine Musterimmobilie in Andernach. Es war schon sehr spannend zu sehen, wie die Kunden sich in Gedanken schon einrichteten. Bei unserem zweiten Termin interessierte sich ein junges Ehepaar für ein Grundstück. Eins kann ich euch sagen, es wird nicht halb so viel gequatscht, wie es im Fernsehen dargestellt wird.

    In meiner vierten Woche durfte ich mir das Hauptgeschäft des ImmobilienCenters anschauen. In Form von Beratertagen begleitete ich die Immobilienberater bei der Vor-und Nachbearbeitungen ihrer Kundentermine und selbstverständlich auch während den Kundenterminen. Und wow ... ich wusste nicht, dass es so viele unterschiedliche Wege gibt ein Haus zu finanzieren oder auch zu modernisieren!

    Zunächst gibt es ein Informationsgespräch mit dem Kunden, in dem man alle persönlichen Daten und Unterlagen mit dem Kunden sammelt und aufnimmt. Das Folgegespräch gilt der Beratung und der Kundenberater strickt dem Kunden ein individuell auf ihn angepasstes Finanzierungsangebot. Hat der Kunde sich also für ein Objekt entschieden folgt der Unterschriftentermin und ein neues Kapitel im Leben beginnt.

    Das waren meine Erfahrungen im ImmobilienCenter.
    Ich halte euch weiter auf dem Laufenden über meine Ausbildung!

    Viele Grüße
    Eure Corvina