Neuer Lebensabschnitt

Hallo,
ich bin Chiara, 19 Jahre alt und habe zum diesjährigen Ausbildungsbeginn, am 01. August, eine duale Berufsausbildung zur Industriekauffrau bei RHODIUS in Burgbrohl begonnen.

  • Mein höchster Schulabschluss ist das Abitur, welches ich im Juni 2017 am Berufsgymnasium (Fachrichtung Wirtschaft) der Carl Burger Schule in Mayen erreicht habe. Nach meiner Zeit auf der Realschule wusste ich noch nicht, was ich einmal werden möchte. Doch ich konnte mir vorstellen, in welche Richtung es gehen sollte. Daher entschied ich mich zunächst einmal für das Abitur. Meine Leistungskurse auf der neuen Schule waren BWL, Englisch und Mathe. Ich war schon immer sehr fremdsprachenbegeistert, und auch BWL wurde mit der Zeit eines meiner Lieblingsfächer. Besonders interessierten mich die wirtschaftlichen Abläufe in einem Industrieunternehmen, was alles passiert von der Beschaffung über die Produktion bis hin zum Verkauf der Erzeugnisse. So war ich am Ende fest entschlossen, all dies, was ich in der Schule an Theorie gelernt hatte, nun in der Praxis sehen zu müssen.

    Ich bewarb mich also sowohl auf mehrere Ausbildungsstellen zur Industriekauffrau, als auch auf ein paar duale Studiengänge im Bereich der Betriebswirtschaft. Ein reines Studium kam für mich erst einmal nicht infrage. Ein anschließendes – ggf. spezialisiertes und/oder berufsbegleitendes – BWL-Studium möchte ich jedoch nicht ausschließen.

    Bei drei Zusagen entschied ich mich schlussendlich für eine Ausbildung bei dem Familienunternehmen RHODIUS. Dazu bewegt haben mich v.a. sowohl die familiäre Atmosphäre der Mitarbeiter untereinander und die Freundlichkeit gegenüber Kunden und Gästen, als auch die Möglichkeit, drei verschiedene Unternehmen während der Ausbildung kennenlernen zu dürfen. Dazu gehören die Unternehmen „RHODIUS Mineralquellen“, „RHODIUS Schleifwerkzeuge“ und „Gebrüder RHODIUS“. Wir Azubis sind bei den Gebrüdern angestellt, durchlaufen während der Ausbildung aber fast jede Abteilung dieser drei Unternehmen.

    Die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen, wie z.B. an Firmenläufen,  und auch die eigenen Angebote – z.B. die Apfelwoche (jedes Jahr im Oktober) oder das Familienfest (Sommer 2017) – zu dem wir auch schon eingeladen waren – kommen bei den Mitarbeitern sehr gut an.

    Über die Arbeitsbedingungen bei RHODIUS kann man sich nicht beschweren. Die Ausbildung dauert i. d. R. drei Jahre, eine Verkürzung auf 2,5 Jahre ist bei sehr guten schulischen und betrieblichen Leistungen möglich.

    Bei uns gilt das System der Gleitarbeitszeit, d.h. wir haben eine Kernzeit, innerhalb der wir im Unternehmen anwesend sein müssen. Wir arbeiten in der Woche 37,5 Stunden, also 7,5 Stunden am Tag zuzüglich einer Stunde Mittagspause. Daher können wir unsere insgesamt 8,5 Stunden beliebig einteilen, sollten aber von 9:00 bis 15:00 Uhr (Kernzeit) anwesend sein. An Urlaub haben wir 30 Tage im Jahr zur Verfügung. 

    Was euch zu guter Letzt sicherlich noch brennend interessiert, ist das Gehalt :). Im 1. Ausbildungsjahr beträgt die Ausbildungsvergütung ca. 900,00€, im 2. 970,00€ und im 3. 1.080,00€ (à brutto). Wie ihr merkt, gar nicht so übel.

    Ich hoffe, ihr konntet euch fürs Erste eine Vorstellung von meiner Person und einen  Eindruck von RHODIUS machen. In meinen kommenden Beiträgen werde ich von spannenden Ausflügen, Veranstaltungen, Neuigkeiten im Unternehmen und v.a. von meinen Arbeitstagen und Aufgaben in den Abteilungen berichten.

    Bis dahin
    Eure Chiara