Lisa Katharina

Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung im 2. Ausbildungsjahr

Lisa-Katharina

Was Spedition & Logistik zu bieten haben

Heute möchte ich euch gerne etwas über die vielfältigen Tätigkeiten während meiner Ausbildung erzählen. Ganz besonders aber möchte ich euch zeigen, dass eine Ausbildung als Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistung alles andere als langweilig und eintönig ist.

  • Oft denken Menschen, dass der Alltag dieses Berufs überwiegend darin besteht, LKW zu disponieren und von A nach B zu schicken. Tatsächlich geht es dabei aber um sehr viel mehr. Kühne + Nagel ist mit 76.000 Mitarbeitern weltweit tätig und in vier Geschäftsbereiche aufgeteilt: Landverkehr, Luftfracht, Seefracht und Kontraktlogistik.

    Zudem legt Kühne + Nagel, in meinem Fall am Standort Luxemburg, sehr viel Wert auf vielfältige und abwechslungsreiche Tätigkeiten und Einsatzbereiche während der Ausbildung. Azubis sollen möglichst viel im Unternehmen kennenlernen und einen Blick über den Tellerrand werfen. So hatte ich die Möglichkeit, die letzten sechs Monate in der Abteilung Luftfracht Export zu verbringen. Das fand ich wirklich super!

    Zunächst war es natürlich sehr viel neuer Input für mich. Schließlich kannte ich mich im Bereich der Luftfracht noch nicht so gut aus und auch in der Schule fingen wir gerade erst an, dieses Thema zu behandeln. Aber das war gar kein Problem. Die Kollegen aus der Luftfracht waren sehr geduldig und fingen mit ihren Erklärungen ganz von vorne an. Was ist ein Air Waybill (Luftfrachtbrief)? Wie ist er aufgebaut und wofür benötigt man ihn überhaupt? Wie werden Sendungen quer über alle Kontinente hinweg versendet? Ich habe mich immer schon gefragt, wie es eigentlich funktioniert, dass ich mir etwas im Internet bestelle und es dann beispielsweise aus den USA bis zu mir geflogen wird. Wer plant das alles und wie funktioniert das mit der Verzollung? All diese Fragen wurden mir während meiner Zeit in der Luftfrachtabteilung beantwortet. Und nicht nur das – ich konnte nach einer gewissen Einarbeitungszeit Anfragen von Kunden selbstständig bearbeiten und meine ersten, eigens erstellten Sendungen verschicken.

    Was mir dabei am meisten gefallen hat? Nicht nur daneben zu sitzen und zuzuschauen wie andere einen Transport organisieren, sondern alles eigenständig zu planen. Vom Abholen der Sendung beim Kunden über den Transport zum Flughafen, die Erstellung der Exportzolldokumente bis hin zum Einbuchen auf ein Flugzeug – der ganze Prozess, der dahinter steckt, hat mich wirklich beeindruckt.

    Wie ihr seht, geht es im Bereich der Spedition- und Logistikdienstleistung nicht nur darum, Straßentransporte per LKW zu koordinieren. Es geht vielmehr darum, unseren Kunden Lösungen rund um die Lieferkette anzubieten und eine für jeden Bedarf angepasste Transportmöglichkeit bereitzustellen.

    Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Eindruck in meinen Beruf ermöglichen und freue mich darauf, euch in meinem nächsten Blog von unserer Besichtigung im Cargocenter zu berichten. Seid gespannt, es wird interessant!

    Lisa