• Der Inhalt mag noch so gut sein, richtig gut verkaufen lässt er sich erst, wenn die Optik, also die Verpackung, stimmt! Darum kümmern sich aus diesem Grund die Packmitteltechnologen: Sie entwickeln und produzieren unter anderem Kartonagen, Etiketten oder Taschen. Von der Zigarettenschachtel bis zur Großverpackung, in der zum Beispiel Kosmetik im Laden präsentiert wird – einem sogenannten Display.

    In der Region Trier sind sie vor allem in Druckereien tätig. Im Laufe des Herstellungsprozesses wird ein kompletter Papier- oder Pappbogen gestanzt. An den Stellen, wo er später gefaltet wird, muss er gefalzt und später zu einer Faltschachtel zusammengefügt werden. Aber auch der Schritt, der all dem vorhergeht, nämlich das Entwerfen der Verpackung, gehört zur Ausbildung zum Packmitteltechnologen dazu.

    Dabei muss er nicht nur berücksichtigen, dass besonders gut für das Produkt geworben wird, sondern auch, dass es sich gut und sicher transportieren lässt. Und natürlich sind die Wünsche der Kunden, die Kosten und ökologische Überlegungen für die Gestaltung wichtig. Die Kontur für die Stanzformen stellen Packmitteltechnologen dann am Computer her und erstellen maschinell oder manuell die Muster, die sie dem Kunden präsentieren.

    In der Packmittelfertigung planen sie den Materialbedarf sowie die Produktionsprozesse, rüsten die Fertigungsanlagen und stellen Prozesskontrollsysteme ein. Und natürlich überwachen sie die Herstellung. Besonders wichtig ist hier sorgfältiges Arbeiten, schließlich müssen die Stanz-, Falz- und Druckmaschinen exakt eingestellt werden.