• Ein Rädchen muss ins andere greifen: Maschinen- und Anlagenführer kümmern sich  vereinfacht gesagt darum, dass die Produktion in einem Unternehmen reibungslos abläuft. Dabei können sie in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden, beispielsweise in der Metall-, Kunststoff-, Nahrungsmittel-, Textil- und Druckindustrie und in der papierverarbeitenden Industrie.

    In ihrer zweijährigen Ausbildung lernen sie, Maschinen und Anlagen in der Produktion einzurichten, sie zu bedienen und zu steuern. Wenn es zu Störungen kommt, müssen sie diese dokumentieren, analysieren und, wenn möglich, beheben. Außerdem beschäftigen sie sich mit Prüfverfahren und Fertigungstechniken, kümmern sich um die Qualitätssicherung und die Planung von Arbeitsabläufen.

    In der Region Trier spielt hier neben der Metall- und Kunststofftechnik vor allem die Nahrungsmittelproduktion eine große Rolle – von Wein und Sekt über Fleisch bis hin zum Bier.

    Die Berufsschule vermittelt den Azubis unter anderem in den Fächern Lebensmitteltheorie, Technik und Sozialwissenschaften Hintergrundwissen zum Ausbildungsberuf. In den Praxisstunden können sie sich dann in Pneumatik, Konservierung und Schaltsystemen oder im Kochen versuchen. Sprich: Was die angehenden Maschinen- und Anlagenführer im Unterricht lernen, hängt von ihrem jeweiligen Schwerpunkt ab.

    Und weil eben immer ein Rädchen ins andere greifen muss, ist Teamfähigkeit neben technischem Geschick sehr wichtig in diesem Beruf. Die Karrierechancen sind nicht zuletzt deshalb gut, weil die Ausbildung auf zahlreiche darauf aufbauende Berufe komplett angerechnet werden kann. So können die Azubis nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zum Beispiel in nur einem zusätzlichen Ausbildungsjahr den Abschluss zur Fachkraft Lebensmitteltechnik oder zum Brauer und Mälzer erwerben.