• Bevor wir Lebensmittel, Kleidung, Elektrogeräte oder sonstige Waren im nächsten Geschäft um die Ecke kaufen können, müssen sie dort erst einmal hingebracht werden. Im Großhandel kaufen Einzelhändler ihre Waren und Herstellerunternehmen ihre Rohstoffe ein, die sie zur Produktion benötigen. Der Groß- und Außenhandel hat nämlich ein riesiges Angebot an in- und ausländischen Waren. Was im „Einkaufswagen“ landet, hängt natürlich von der Branche ab. So kaufen die Unternehmen zum Beispiel Rohstoffe wie Hölzer, Baumwolle oder Baustoffe – oder bereits fertige Konsumgüter: Kleidung, Obst und Gemüse, Tee, Elektrogeräte et cetera.

    Dieses Angebot stellen die Kaufleute der Fachrichtung Großhandel bereit. Sie besorgen die Waren in großer Menge bei den verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen sie an Einzelhandelsgeschäfte sowie produzierende Unternehmen.

    Kaufleute der Fachrichtung Außenhandel wiederum sind Spezialisten für internationale Märkte. Natürlich sprechen sie mindestens eine Fremdsprache, damit sie mit ihren ausländischen Geschäftspartnern verhandeln können. Darüber hinaus sind sie mit den einschlägigen internationalen Zoll- und Transportbestimmungen vertraut. Die Ausbildung schließen sie nach drei Jahren ab.

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