• Sie müssen hier und da so manches dicke Brett bohren, aber das Ergebnis kann sich am Ende sehen lassen: Holzmechaniker stellen Türen, Fenster, Möbel & Co. her. Natürlich aus Holz. Im dritten Ausbildungsjahr spezialisieren sie sich auf eine von drei möglichen Fachrichtungen. Beim „Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln oder Rahmen“ steht die Serien- oder Einzelfertigung von Fenstern, Türen, Parkett, Leisten oder eben Rahmen im Fokus. Holzmechaniker der Fachrichtung „Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen“ produzieren überwiegend Möbel, Regalsysteme oder Ladeneinrichtungen in industrieller Fertigung. 2015 kam der dritte Zweig hinzu, das „Montieren von Innenausbauten und Bauelementen“.

    Alle Auszubildenden bearbeiten Holz sowie Holzwerkstoffe und lernen in den drei Jahren, wie sie ihren Arbeitsplatz sicher einrichten, Schablonen anfertigen sowie Werkzeuge und Maschinen bedienen und instand halten. Auch müssen sie Produktionsprozesse überwachen und steuern, also zum Beispiel die automatische, computergesteuerte Herstellung von Fensterrahmen. Sind die Teile fertig, müssen sie deren Qualität überprüfen, damit der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden ist.

    Holzmechaniker arbeiten in Unternehmen der Möbel- und Bauelemente-Industrie, die überwiegend Fenster und Türen herstellen.