• Dass der Belag auf der Pizza und die Menge der Kohlensäure im Mineralwasser stimmt, ist auch den Fachkräften für Lebensmitteltechnik zu verdanken. Zahlreiche Nahrungsmittel werden heute industriell produziert, zum Beispiel auch Milchprodukte und Speiseeis. Fachkräfte für Lebensmitteltechnik sind in Betrieben der Lebensmittelindustrie beschäftigt und stellen aus verschiedenen Rohstoffen und Halbfabrikaten hochwertige Lebensmittel her, die dann in den Verkauf gehen. Sie arbeiten nach vorgeschriebenen Rezepturen und mit computergesteuerten Anlagen.

    Besonders gut auskennen müssen sie sich unter anderem mit Hilfsstoffen und Zusätzen, Hygienevorschriften, Qualitätsstandards und der richtigen Lagerung sowie Verpackungsweise von Waren.

    Beim Gerolsteiner Brunnen zum Beispiel lernen die Auszubildenden in diesem Beruf, wie Maschinen und Anlagen gepflegt und gewartet, wie Verpackungsmaterial eingesetzt und Produktionsprozesse gesteuert werden. Um sicherzustellen, dass die Qualität immer stimmt, nehmen sie Proben, analysieren diese und dokumentieren die Kontrollergebnisse. Außerdem bereiten sie Roh-, Zusatz-, Hilfsstoffe und Halbfabrikate für die Abfüllung vor. Und es gehört dort zu ihren Aufgaben, Aufträge entgegenzunehmen und sich um die Arbeitsplanung zu kümmern. All das lernen die jungen Leute in ihrer dreijährigen Ausbildung.

    Im Anschluss können sie die Karriereleiter unter anderem zum Geprüften Industriemeister der Fachrichtung Lebensmittel oder zum Technischen Betriebswirt (IHK) weiter aufsteigen.