• In nahezu allen produzierenden Unternehmen werden Waren und Güter gelagert. Das können Grund- und Rohstoffe, Halbzeuge, Bauteile bis hin zu fertigen Endprodukten oder Waren aller Art sein. Das Lager stellt damit das Herzstück des Unternehmens dar: Fehlen Teile, kann es in der Produktion nicht weitergehen. Andererseits müssen die Endprodukte termingerecht zum Kunden transportiert werden.

    Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ist daher alles andere als langweilig. Hier sind Leute gefragt, die logisch denken und gut organisieren können sowie immer den Durchblick behalten und auch mal mit anpacken können.

    Zu den Aufgaben der Fachkraft für Lagerlogistik gehören die optimale Lagerung der Artikel (beispielsweise muss bei bestimmten Gütern auf die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit besonders geachtet werden), die Überwachung der Bestände und die Beladung von Fahrzeugen aller Art.

    Der Arbeitsplatz beschränkt sich dabei nicht nur auf den Gabelstapler und die Lagerhalle. Fachkräfte für Lagerlogistik optimieren den innerbetrieblichen Informations- und Materialfluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie recherchieren Lieferanten, holen Angebote ein und vergleichen diese, bestellen Waren und sorgen für deren Bezahlung. Sie stellen Lieferungen zusammen und fertigen die optimalen Routenpläne an. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

  • Übrigens: Wer sich mehr auf die Prozesse der Lagerhaltung (Warenannahme, Lagerung, Verpackung, Transport etc.) konzentrieren und weniger die logistischen Planungsaufgaben übernehmen möchte, kann auch eine Ausbildung zum/zur Fachlageristen/in absolvieren. Diese dauert zwei Jahre.