Neuer Weg als Hotelfachfrau

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Lächelndes Mädchen; Hotel; Wäsche in der Hand

Erste Wahl: Studium

Ich habe letztes Jahr mein Abitur abgeschlossen und es stand eigentlich für mich fest: Ich möchte auf jeden Fall studieren. Sprachen, Tourismus, Menschen - alles Bereiche, für die ich mich interessiere und mir für mein späteres Berufsleben wünsche. Doch das Angebot an Studienplätzen ist riesig, und ohne einen konkreten Berufswunsch fällt die Auswahl oft schwer. Mit meinem Traumstudiengang Tourismusmanagement hat es leider nicht geklappt. Deshalb habe ich mich erstmal in Mainz für Germanistik und American Studies eingeschrieben und  ein Semester dort studiert. Aber schnell habe ich gemerkt: das ist es einfach nicht. Zu viel Theorie, wenig Praxis, von echter Berufserfahrung ganz zu schweigen. 

Neuanfang mit einer Ausbildung

So wurde für mich schnell klar, dass ich doch den praktischen, direkten Weg der dualen Berufsausbildung wählen möchte. Also Sachen gepackt, das Wohnheimzimmer weitergegeben und erstmal zurück nach Hause. Jeder kann sich mal irren. Vor allem heutzutage ist die Auswahl an verschiedenen Bildungswegen nach dem Schulabschluss oft erschlagend. Erstmal ins Ausland? Studium oder Ausbildung? Und wenn ja, was?! Alles Fragen, die auch ich mir gestellt habe.

Nach der Aufgabe des Studiums habe ich mich schnell für die verkürzte Ausbildung im Hotelfach entschieden. Die Tourismusbranche interessiert mich schon lange und in einem Hotel kommen viele dieser Bereiche zusammen.  Und wenn ich möchte, kann ich auch nach meiner Lehre noch Tourismus studieren. 

Angekommen im Seehotel Maria Laach

Ich habe mich bei mehreren Hotels vorgestellt und bin froh, dass ich die Lehrstelle beim Seehotel Maria Laach angenommmen habe, da es in meiner Nähe liegt und einen sehr guten Ruf als Ausbildungsbetrieb genießt. Die traumhafte Lage am Laacher See kommt ebenfalls hinzu. Nach 4 Tagen Probearbeiten im Service und Housekeeping stand es also fest. Ich würde mit einem vorgezogenen bezahlten Praktikum ab Mitte Juni im House Keeping beginnen, bis zum offiziellen Ausbildungsbeginn am 1. August. 
Ich bin sehr froh, dass ich durch das Praktikum schon im Voraus so viel lernen und miterleben konnte. Das war wirklich ein Vorteil. Dadurch kenne ich jetzt schon viel vom Haus und einige Leute. Ich habe gemerkt, wie wichtig die Azubis für das Hotel sind und wie sehr sie dort integriert und gefördert werden. Auch der Zusammenhalt zwischen den Azubis ist hier groß. 

Abschiedsfeier für die "alten" Azubis

Jedes Jahr ist es im Seehotel Tradition, dass die Azubis für die Prüflinge und deren Familien eine abendliche Abschiedsveranstaltung organisieren, die jedes Mal unter einem anderem Motto steht. Dahinter steckt viel Arbeit und Planung. Denn die Azubis müssen sich um alles selber kümmern, also den Service, das Menü (Koch und Konditor-Azubis), das ganze Programm und die passende Dekoration zum Thema. Ich durfte auch selbst schon dabei sein und etwas helfen. Diesmal stand die Veranstaltung unter dem Motto "Spanischer Abend". 

Denn im Seehotel gibt es mehrere spanische Auszubildende, die natürlich viel zu diesem Thema beitragen konnten. Zusammen mit drei anderen Mädchen, darunter zwei Spanierinnen, haben wir einen kleinen Flamenco-Tanz für den Abend vorbereitet. Der Tanz kam gut an und der gesamte Abend war schließlich ein großer Erfolg. Ich war begeistert, was die Azubis dort auf die Beine gestellt haben. So war auch das Lob vom Chef und anderen Abteilungsleitern groß.

Beim nächsten Mal erzähle ich euch von den ersten Wochen der Ausbildung!

Viele Grüße und bis bald
Leonie

Polaroid Bild; Freunde; Spanischer Abend