Mein Weg in den Beruf

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Heute möchte ich euch etwas über meinen bisherigen Lebenslauf erzählen, ich bin darauf ja im Steckbrief schon etwas eingegangen, aber nicht so ausführlich.

Richtig mit Computern fing es bei mir in der 8. Klasse an: Wir hatten in der Schule eine Computer AG, die ich besuchte, in der unser Lehrer uns ein bisschen was über PCs beibrachte. Ich bin hier mal ehrlich: Wirklich “erweitert” war dieser Kurs nicht, man lernte mehr zu tippen als wirklich etwas zum Thema Informatik. Nachdem ich von vielen Freunden in diesem Bereich immer mal wieder etwas an Inhalten mitbekam, begann ich Daheim den Versuch, selbst erste kleinere Scripte oder Websiten zu schreiben.

In der Schule gab es nicht viele, die sich mit IT auskannten oder sich dafür näher interessierten. Ein Freund in meiner Klasse, ich und unseren Lehrer... das waren die einzigen. So kam es irgendwann, dass ich mir einen Namen als „Hacker“ machte.

Ich fand das immer lustig, da meine Arbeit und das was ich in der Schule machte, recht wenig damit zu tun hatte. Aber so ist es wohl, wenn man sich nicht mit Informatik auskennt, dann wirkt vieles was man nicht versteht wie “Hacken” :D.

Unser Lehrer unterstützte meinen Freund und mich wo er nur konnte in diesem Bereich. Wir durften uns für die Schule um den PC-Raum kümmern. So haben wir ihm z.b. mittags freiwillig geholfen, den PC-Raum umzubauen oder andere Lehrer bei Problemen unterstützt, die keine Ahnung von PCs hatten.

Somit hatte ich nun meinen Realschulabschluss und stand vor der Entscheidung, was ich später einmal tun will. Ein normales Gymnasium hielt ich nicht für sinnvoll, da ich mehr im IT Bereich machen und mehr Qualifikationen für meinen beruflichen Weg sammeln wollte. Somit ging ich auf das Technische Gymnasium an der BBS1-KL (siehe Bild), leider war das ein Fehler.

Nach anfänglicher Euphorie, etwas mit IT zu machen, merkte ich schnell, dass es der falsche Bereich für mich war: Neben Mathe und Englisch gab es dort Fächer wie Bautechnik oder Metalltechnik, für IT im eigentlichen Sinne gab es nur den EDV Unterricht (ich sage nicht, dass die Schule schlecht war, für viele war sie genau die richtige, jedoch nicht für mich).

Von meinem Freund von der Realschule erfuhr ich, dass es an der BBS1 eine Schule gab, die thematisch mehr das enthielt, was ich suchte: Die HBF-IT (Höhere Berufsfachschule für IT-Systeme)! Somit nahm ich das Jahr als kleinen Schnupperkurs in eine andere Richtung mit und machte mich auf in den richtigen Bereich.

Direkt am Anfang lernte ich dort das Programmieren mit C++ und alles mögliche über Linux Server etc. Genau das was ich suchte! :D Jetzt stand ich nur vor der Frage, ob ich Anwendungsentwickler oder Systemintegrator werden wollte. Ich entschied mich dazu, es anhand des Pflicht-Praktikums auszumachen. Das Praktikum ging über 8 Wochen und ich absolvierte es in einem kleinen Computerladen. Obwohl es mir dort sehr gut gefiel, war mir die Arbeit als Systemintegrator doch etwas zu eintönig (zumindest im Verkauf) und ich entschied mich somit, dass mein bevorzugter Weg die Anwendungsentwicklung sein sollte. Immer neue Probleme lösen... genau das richtige für mich! :D

Ich betrachte IT Lösungen am Code immer etwas wie kleine Rätsel, finde das hilft beim Vorstellen wie es funktioniert, doch zu meinen Aufgaben und Tätigkeiten im Beruf könnt ihr bald mehr lesen. :)

Bis bald.
Euer Cedic