Halbzeit - Prüfungszeit

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Es kommt mir vor als hätte ich gestern erst mit der Ausbildung begonnen.
„Pass auf, die Zeit vergeht schneller als du denkst!“ Das wollte ich anfangs nie glauben, wenn ich diesen Satz gefühlt von allen Seiten zu hören bekommen habe, aber es ist wahr! Wenn einem die Ausbildung Spaß macht und man immer wieder zu spüren bekommt, dass man den richtigen Weg eingeschlagen hat, vergeht die Zeit wie im Fluge, was teils wirklich zu bedauern ist. Besonders die Zeiten in Abteilungen, in denen man sich besonders wohl und geschätzt fühlt, sind schneller vorbei als man gucken kann, deshalb heißt es: genießen!


Für mich beginnt ab August das 3. Lehrjahr, was somit auch bedeutet, dass ich meine Zwischenprüfung bereits hinter mich gebracht habe. Da ich mich anfangs oft genug gefragt habe, wie eine solche Prüfung abläuft und zu bewältigen ist, möchte ich euch nun ein paar grundlegende Fragen beantworten. Zumindest solche, welche ich mir häufig gestellt habe.

Zunächst fehlte mir jegliche Vorstellung, ich kannte vor der Ausbildung nur das Abitur als abschließende Prüfung. In der Vorbereitung auf die Theorie stand ich erst mal etwas hilflos da, denn ich war mir nicht wirklich sicher, was ich wie genau können musste. Bis dahin war mir nur aus dem Abitur bekannt: „Du musst alles bis aufs kleinste Detail wissen und abrufen können.“

Geholfen hat mir letztlich das Bearbeiten alter Prüfungsaufgaben, welche mir gezeigt haben, dass es nicht zwingend notwendig ist, jede kleinste Formel herleiten zu können, denn entscheidend ist das grundlegende Verständnis der Chemie, das Verknüpfen von gelernten Inhalten und besonders auch das genaue Lesen, denn doppelte Verneinungen sind in Prüfungsaufgaben nichts Seltenes. Hat man aber erst mal nach etwas Übung die Formulierungsart verstanden, kommt der Rest von ganz alleine. Naja, vielleicht nicht ganz von alleine, aber man hat ein ganzes Stück mehr an Sicherheit gewonnen.

Grundlegend besteht die Theorieprüfung aus einem gebundenen Teil, also multiple-choice-Fragen und einem ungebundenen Teil, Aufgaben wie man sie aus der Schule kennt, also ohne vorgegebene Antwortmöglichkeiten.

Den zweiten großen Teil der gesamten Prüfung macht dann noch die Praxis aus, also das sogenannte „Kochen“ von Präparaten. Was das angeht, gibt es sehr viele Aspekte auf die es zu achten gilt, aber zusammenfassend kann ich da nur beruhigen, denn man wird ausgiebig vorbereitet. Man übt so oft bis die Handgriffe zum Alltagsgeschehen gehören und die Theorie ist vor der Praxis, womit ihr sicher sein könnt, dass ihr mit etwas Einarbeitung auch genau wisst was ihr warum genau macht.

Ich hoffe ich konnte euch einige grundlegende Fragen vorwegnehmen und beantworten und euch vielleicht auch so manche Bedenken nehmen.

Viele liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,
Alina