• Was spricht für eine Ausbildung?

    Mit einer Ausbildung wirst du zu einem echten durchstarter. Denn als Azubi kannst auf eigenen Beinen stehen. Du verdienst dein erstes Geld und lernst, wie du Dinge selber machen, wie du dich einbringen und wie du mitgestalten kannst. Mit anderen Worten: Als durchstarter beginnt für dich ein neuer, aufregender Lebensabschnitt!

    Und „ganz nebenbei“ legst du mit deiner Ausbildung den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere. Vom Fachkräftemangel in Deutschland hast du sicher schon gehört. – Als gut ausgebildete „Fachkraft“ stehen dir viele Türen in interessanten Unternehmen offen!

    Das Leben ist keine Einbahnstraße. Und eine Ausbildung ist das schon gar nicht: Als durchstarter legst Du den Grundstein für deinen erfolgreichen Weg. Du erarbeitest dir gefragte Qualifikationen und kannst dich nach der Ausbildung fortbilden. Zum Beispiel kannst du dich weiter spezialisieren und damit noch gefragter werden. Oder du machst deinen Fachwirt/Meister. Das geht schneller, als du vielleicht denkst. Denn jahrelange Berufserfahrung ist dafür in vielen Fällen nicht mehr notwendig. Auch nicht zu verachten: Mit einer Ausbildung steht dir der Weg auf eine Fachhochschule oder an die Uni offen – ganz ohne Abitur.

    Aber sagt man nicht, ohne Studium ginge nichts?
    Klar ist ein Studium eine feine Sache. Das heißt aber nicht, dass Studieren besser ist. Denn als Azubi startest du schon in jungen Jahren in deinen beruflichen Erfolg. Du erarbeitest dir von Anfang an praktische Erfahrung. Natürlich fachlich, aber auch im Umgang mit deinen Kollegen. Das ist ein Plus, von dem du ein Leben lang profitierst. Viele Betriebe sind ständig auf der Suche nach cleveren und engagierten Fachkräften. Das heißt: Mit einer Ausbildung in der Tasche stehen dir karrieretechnisch alle Wege offen.

    Wie läuft die Ausbildung ab?

    Zuerst einmal suchst du dir einen Beruf, der dir gefällt. Welche Berufe es gibt, und wie du zu einer Lehrstelle kommst, darüber informiert dich zu Beispiel deine IHK. Hast du dann eine Ausbildungsstelle gefunden, geht es richtig los:

    • Die duale Ausbildung beginnt in der Regel am 1. August oder 1. September jedes Jahres.

    • Sie dauert zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. (Bei besonders guten Leistungen oder bei bestimmten schulischen Voraussetzungen auch kürzer.)

    • Duale Ausbildung heißt, dass du gleichzeitig an zwei Orten lernst: In deinem Betrieb bringen dir dein Ausbilder und deine Kollegen alles bei, was du für die erfolgreiche Praxis brauchst. Die Theorie lernst du bei Profis in der Berufsschule. (Ganz so streng ist die Trennung aber nicht. Denn es ist oft auch so, dass du im Betrieb theoretische Grundlagen lernst. Oder dass in der Berufsschule praktische Dinge auf dem Stundenplan stehen.)

    • Als Azubi verbringst du ein bis zwei Tage pro Woche in der Berufsschule und drei bis vier Tage im Betrieb. (Bei manchen Berufen findet die Berufsschule auch in Blöcken statt. Dann bist du vier bis sechs Wochen in der Berufsschule und acht bis zwölf Wochen im Betrieb.)

    • Dein Ausbilder ist dein persönlicher Ansprechpartner im Betrieb. Er kümmert sich darum, dass du alle Aufgaben erledigen kannst, die laut Ausbildungsrahmenplan gelernt werden müssen. So wird die Qualität deiner Ausbildung gesichert. Natürlich arbeitest du aber auch mit deinen Kollegen zusammen.

    • Die Grundlage für deine Ausbildung sind die Ausbildungsverordnung für deinen Beruf und die darauf abgestimmten Rahmenlehrpläne. Sie sorgen dafür, dass du als Azubi alle für den Job relevanten Dinge lernst.

    • Auch interessant: Bei manchen Berufen findet die Berufsschule an zentralen Orten in Deutschland statt. Hier treffen sich Azubis aus verschiedenen Regionen, um gemeinsam zu lernen. Hast du so einen Beruf gewählt, kommst du während der Berufsschulzeit raus – und kannst viele neue Kontakte knüpfen.