• Ein Beruf mit Spannung! Elektroniker für Betriebstechnik sind dort anzutreffen, wo elektrische Anlagen aufgebaut, eingerichtet oder geändert werden müssen. Zum Beispiel arbeiten sie an Energieverteilungsanlagen und Energienetzen, an Betriebs- oder Schalt- und Steueranlagen. Außerdem werden sie in der Lebensmittel-, Kunststoff- und Metallindustrie eingesetzt. Sie kümmern sich also darum, dass die Anlagen, die Produktionsprozesse steuern oder regeln – also beispielsweise Getränke in Flaschen abfüllen –, mit Strom versorgt werden.

    Im ersten Schritt geht es darum, die Anlagen zu bauen, zu installieren und in Betrieb zu nehmen – und um zweiten darum, sie instand zu halten. Sind Änderungen notwendig, entwerfen die Elektroniker für Betriebstechnik die entsprechenden Pläne, die dann umgesetzt werden müssen. Wenn die Anlagen übergeben werden, erklären sie den Nutzern, wie sie zu bedienen sind.

    Außerdem gehört es zu ihren Aufgaben, Schaltgeräte und Automatisierungssysteme zusammenzubauen und zu verdrahten. Und sie programmieren und konfigurieren Systeme, die sie dann auf ihre Funktion und die Sicherheitseinrichtungen prüfen. Kommt es zu Störungen, müssen sie herausfinden, was die Ursache ist und wie das Problem behoben werden kann.

    Wer diesen Beruf erlernt, arbeitet häufig im Team und überwacht auch die Arbeit der beauftragten Dienstleister. Ganz wichtig: Jeder Auszubildende muss sich sehr genau an die Sicherheitsvorschriften halten.