• In diesem Beruf kommt man wahrlich schnell auf den Geschmack! Hopfen, Gerstenmalz, Hefe und Wasser: Mit diesen vier Rohstoffen haben es die Brauer und Mälzer in erster Linie zu tun – dank des Reinheitsgebots, auf das der Berufsstand sehr stolz ist. Heute lernen die Auszubildenden, wie sie moderne Maschinen und Anlagen einsetzen, um verschiedene Biersorten herzustellen. Dazu zählen unter anderem Pils und Weizenbier, aber auch Biermischgetränke wie Radler und alkoholfreie Getränke.

    Dabei überwachen sie den gesamten Vorbereitungsprozess, die Zuführung der Rohstoffe und den eigentlichen Brauvorgang. Sie züchten und vermehren Hefen und führen mikrobiologische Untersuchungen ebenso wie sensorische Prüfungen und chemisch-technische Analysen durch – und vieles weitere mehr.

    Aktuell ist der einzige, dafür aber umso namhaftere Ausbildungsbetrieb in der Region die Bitburger Braugruppe. „Theorie und Praxis gehen bei Bitburger Hand in Hand: Umsetzung und Begleitung betrieblicher Projekte, Prüfungsvorbereitungen, Grundlagenschulungen, Lehrgänge und Lernen in Azubigruppen sind große Pluspunkte der Ausbildung“, sagt die Auszubildende Antonia Schlemmer. „Das Schöne ist, dass ich alle Abteilungen durchlaufe und in erster Linie praktische Fertigkeiten vermittelt werden.“ In der Berufsschule gehören neben Deutsch und Wirtschaftskunde auch Maschinentechnik, Botanik, Schanktechnik und Computertechnologie zu ihren Fächern.