• Achtung, hier geht es tief hinab! Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbautechnik arbeiten im Unter- und Übertagebetrieb des Bergbaus – beispielsweise im Steinkohlenbergbau, im Kali- und Steinsalzbergbau, im Erzbergbau oder in Betrieben der Untertagedeponien. Die zweite Fachrichtung, Tiefbohrtechnik, führt sie in den Übertagebetrieb des Bergbaus, beispielsweise in Unternehmen, sie sich mit Tiefbohrtechnik befassen. In der Region Trier ist die TKDZ GmbH in Wellen auf der Suche nach einem angehenden Bergbautechnologen.

    Wer seine Ausbildung in der Fachrichtung Tiefbautechnik absolviert, nimmt Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik in Betrieb, bedient und wartet sie. Er bearbeitet Werkstoffe und wendet Steuerungstechnik an, beurteilt Grubengebäude und analysiert geologische Gegebenheiten. Auch das Ermitteln von bewetterungs- und klimatechnischen Gegebenheiten und Anforderungen gehört zu den Aufgaben. Azubis wirken an der Lagerstättenerschließung mit, bringen Versatz und Deponiematerial ein, nutzen Fahrungssysteme und vieles mehr.

    In der Fachrichtung Tiefbohrtechnik geht es – wie der Name schon sagt – vor allem um Bohrlöcher. Bergbautechnologen wirken hier an der Bohrlochmessung und Zementierung mit, bearbeiten Bohrspülungen und setzen sie ein, überwachen die Prozessabläufe der Bohrtechnik und der Rohstoffgewinnung. Und natürlich lernen sie jede Menge Grundkenntnisse, die auch den Azubis der Tiefbautechnik vermittelt werden. Übrigens: Auch Sprengungen gehören zum Job, es kann also explosiv werden!