• Die Bauzeichner sind die rechte Hand der Architekten und Bauingenieure. Bevor ein Haus, eine Brücke, eine Straße oder eine Grünanlage gebaut beziehungsweise angelegt wird, müssen sie eine genaue Darstellung des Gebäudes, einzelner Gebäudeteile, der Konstruktion, der Versorgungseinrichtungen und anderer Details sowie des Baugrundstücks mit den exakten Maßen anfertigen. Dabei arbeiten sie fast ausschließlich mit spezieller CAD-Software (Computer Aided Design) und kaum mehr mit Bleistift und Lineal.

    Nach den Entwurfskizzen oder Anweisungen von Architekten oder Bauingenieuren fertigen Bauzeichner Lagepläne und Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Detailzeichnungen an. Außerdem zählen fachspezifische Berechnungen zu ihrem Metier – zum Beispiel, um den Bedarf an bestimmten Baustoffen zu ermitteln. Dabei müssen sie immer sehr gewissenhaft arbeiten, denn nach ihren Plänen richten sich alle Arbeiten am Bau.

    Ebenso haben sie die Fortschritte des Vorhabens im Blick und kümmern sich darum, dass die erforderlichen Unterlagen, Be- und Abrechnungen rechtzeitig zur Verfügung stehen. Und sie halten die Projektpläne auf dem neusten Stand. In ihrer Ausbildung lernen sie außerdem unter anderem, Modelle zu bauen, 3D-Ansichten zu erstellen und die Ausschreibung von Gewerken zu begleiten.

    In dieser dreijährigen Ausbildung gibt es drei Schwerpunkte: Architektur, Ingenieurbau oder Tief-, Straßen- und Landschaftsbau. Potenzielle Arbeitgeber sind damit Unternehmen der Bauindustrie, Ingenieur- und Architekturbüros – und auch das Bistum Trier. Eine der angehenden Bauzeichnerinnen ist Marina Dichter, und sie ist von ihrem Job begeistert: „Die Arbeit macht mir Spaß, weil sie sehr vielseitig ist. Man kann dabei kreativ sein und bekommt Einblicke in viele verschiedene Welten.“

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